Staranwälte Rudolf Mayer und Werner Tomanek wollen bei den nächsten Wahlen mit der "Partei der Hundefreunde Österreichs kandidieren". Kürzel der Partei: PHÖ Vorausmeldung zu NEWS 32/00 vom 10. August 2000

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner heute erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die Diskussion um ein mögliches Kampfhundeverbot in Österreich eine überraschende Wende genommen. Ein User des Kampfhunde-Diskussionsforums auf News Networld gründete die "Partei der Hundefreunde Österreichs". Christian Polster, Parteigründer und Präsident des Österreichischen Molosserclubs, will zumindest bei den Wiener Landtagswahlen kandidieren ? und kann dabei auf prominente Unterstützung zurückgreifen:

Bei der konstituierenden Sitzung der Hundepartei am vergangenen Samstag wurde der Staranwalt Rudolf Mayer zum Präsidenten gewählt, sein Kollege Werner Tomanek übernimmt das Finanzreferat. Lucie Loubé, die Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins, wird die Pressearbeit der Partei übernehmen.

Bei der ersten Sitzung wurde bereits ein Aktionsprogramm präsentiert. Die Partei fordert:

  • die Zweckbindung der Hundesteuer (z.B. für die Straßenreinigung)
  • die Einrichtung einer Hundehotline, die Probleme zwischen Hundehaltern und Mitmenschen lösen soll

- strengere Grenzkontrollen, um den illegalen Hundeimport zu verhindern

  • eine zwingende Hundehaftpflichtversicherung
  • einen Befähigungsnachweis für Hundebesitzer
  • die Kennzeichnung aller Hunde mit Mikrochips
  • das Verbot des Hundeverkaufs in Zoohandlungen
  • mehr Service für Hundebesitzer
  • die Durchführung von Seminaren und Vorträgen an den Schulen über den Umgang mit Hunden

- eine genauere Exekution der bestehenden Beißkorb- und Leinen-Verordnungen

- und schließlich die Änderung des gesetzlichen Hundestatus: Hunde sollen als Lebewesen anerkannt werden und nicht mehr als Sachen gelten.

Mit einem möglichen Hundeverbot will sich Parteigründer Polster gar nicht auseinandersetzen. "Das ist juristisch ohnehin nicht durchführbar. Wir wollen lieber mit konstruktiver Arbeit die über 500.000 Hundebesitzer Österreichs ansprechen."

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