Drehschluß für ORF-Produktion "Böses Blut"

Harald Krassnitzer und Sophie Rois lösten Felix Mitterers zweiten Krimistreich

Wien (OTS) - Zwei Tage früher als geplant endeten am Dienstag, dem 1. August 2000, die Dreharbeiten zur ORF-Produktion "Böses Blut", die seit Anfang Juli in der Gegend des Mieminger Plateaus gedreht wurde. Nach dem ORF-"Tatort"-Spin-off "Passion", der bei seiner Erstausstrahlung im November 1999 mit 946.000 Zusehern, 38 Prozent Marktanteil und 14,1 Prozent Reichweite großes Publikumsinteresse weckte, ist dies der zweite Krimistreich von Felix Mitterer mit dem kongenialen Kommissarenduo Harald Krassnitzer und Sophie Rois. Diesmal geht es um ein Verbrechen an einer Pfarrershäuserin, das alle Anzeichen eines Raubmordes aufweist. Doch sehr bald bringen die polizeilichen Ermittlungen eine Vielzahl an Motiven und möglichen Tätern zu Tage - sogar der Dorfpfarrer selbst wird verdächtigt.

Unter der Regie von Peter Sämann ("Julia - Eine ungewöhnliche Frau") standen neben Harald Krassnitzer und Sophie Rois weitere prominente Schauspieler vor der Kamera von Moritz Gieselmann, so zum Beispiel Bernhard Schir, Christian Spatzek, die Brüder Wolfram und Helmut Berger, Christine Neubauer, Evelyn Plank, Burgjungstar und Film-Newcomerin Birgit Minichmayr, Peter Faerber u. v. a. Der ORF-Sendetermin von "Böses Blut" ist derzeit für Ende 2000 geplant.

Zum Inhalt: In "Böses Blut" verschlägt es Harald Krassnitzer alias Chefinspektor Moritz Eisner wieder nach Tirol. Er ist zu Besuch bei der Innsbrucker Kommissarin Roxane Aschenwald (Sophie Rois), die er in seinem letzten Sommerurlaub unter ungewöhnlichen Umständen kennengelernt hatte. Damals kreuzten sich ihre Wege, als Moritz zufällig einen Mord entdeckte: Der Jesus-Darsteller einer Passionsspiel-Truppe war an ein Holzkreuz genagelt worden und Roxane war die ermittelnde Kommissarin in diesem Fall. Seitdem interessiert sich Moritz nicht nur beruflich für die smarte Innsbruckerin. Auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen, obwohl sie sehr gegen ihre Gefühle ankämpft. Aus dem geplanten gemeinsamen Ausflug in die Berge wird jedoch kein Urlaub, sondern ein beruflicher Einsatz für Roxane: Sie wird zu einem Mordfall gerufen. In dem kleinen Tiroler Dorf Oberleis wurde die Häuserin des neuen, jungen Pfarrers Bruno Santner (Bernhard Schir) ermordet. Alles weist darauf hin, daß die Frau einen Einbrecher überraschte, der sie anschließend niederschlug. Es fehlt Geld im Haus, und die Zimmer wurden verwüstet. Und auch Pfarrer Santner wurde zusammengeschlagen. Moritz, der nichts Besseres zu tun hat, fährt mit Roxane nach Oberleis, denn "in die Berge wollte er ja sowieso". Schnell wird auch er in die Ermittlungen hineingezogen. Moritz ist bald klar, daß es sich nicht um einen einfachen Raubmord handelt. Moritz Eisner ist in diesem Film nicht nur als Polizist gefordert. In seinem Privatleben geht es hoch her. Denn Roxane hat ganz genaue Vorstellungen von ihrer Beziehung. Auch die Pathologin Renata Lang (Gundula Rapsch), die Moritz bei seinen Wiener "Tatort"-Einsätzen immer tatkräftig unterstützt, taucht plötzlich auf und bringt sein Leben und seine Gefühle gründlich durcheinander.

Roxane und Moritz gehen getrennt ihren Spuren nach, kommen aber beide auf ihre Art und Weise zum Ziel. Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere, die über Polizeiarbeit völlig konträre Auffassungen haben. Diese Gegensätzlichkeit der Figuren gibt ihrer Zusammenarbeit einen eigenen Reiz und resultiert in vielen humorvollen Szenen und Situationen.

Von Felix Mitterers Buch ist Hauptdarsteller Harald Krassnitzer sehr angetan. "Felix Mitterer geht in seinen Geschichten immer auf das Land und seine Menschen ein. Durch dieses Spezifikum wird das schon an sich spannende Thema noch interessanter. Es geht in 'Böses Blut' um zwei Priester, die der fleischlichen Lust nachgeben. Felix Mitterer präsentiert diese Thematik, die ja einen wesentlichen Punkt in der öffentlichen Kirchendiskussion darstellt, auf einem Tablett, ohne dabei die Kirche zu denunzieren. Dieser Film wird ein großes Publikum finden, schließlich ist das ein Thema mit öffentlichem Interesse."

"Böses Blut" ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Satel.

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