Knalleffekt in der Möbelbranche: XXXLutz übernimmt Sonnenmöbel/Marbach

Leiner/Kika hält sich nicht an fixierte Kaufzusage

Wels (OTS) - Spektakuläre Wende beim Verkauf der Handelsaktivitäten von Sonnenmöbel: Nicht wie bereits in den Medien berichtet die Leiner/Kika, sondern die Lutz Gruppe wird das Traditionsunternehmen mit Filialen in Marbach an der Donau und Brunn am Gebirge, sowie die Wohnboutique im Eurocenter in Wien 7 übernehmen.

"Wir haben von Anfang an ein seriöses Interesse gehabt und ein kaufmännisch vertretbares Angebot gelegt" so der geschäftsführende Gesellschafter von Möbel Lutz, Dr. Hans Jörg Schelling.

Ausschlaggebend für Lutz war nun die offensichtliche Uneinigkeit der Leiner/Kika Gesellschafter und die unübliche Vorgangsweise, daß bei einem abgeschlossenen Vertrag plötzlich der Kaufpreis nachverhandelt werden sollte, obwohl noch keine Entscheidung in Bezug auf das kartellrechtliche Verfahren bekannt war.

"Wir haben beim Kauf oder bei Beteiligungen große Erfahrung und wissen wie wichtig es ist, von der ersten Verhandlung an fair, kaufmännisch-korrekt und seriös mit den Partnern zu reden. Schlußendlich ist so eine Entscheidung von beiden Seiten reine Vertrauenssache" so Schelling.

XXXLutz setzt mit diesem Kauf seine Expansionsstrategie fort und rückt dem erklärten Unternehmensziel, der größte Möbelhändler mit Sitz in Österreich zu werden, einen deutlichen Schritt näher.

"Wir wachsen, entgegen dem Markttrend und planen bis Ende 2000 einen Umsatz von über 15 Mrd. Schilling. Damit gehören wir schon zu den ganz Großen in Europa" berichtet Unternehmenssprecher Schelling.

Mit Sonnenmöbel wächst Lutz um rund 300 Mio. Umsatz an. Lutz übernimmt alle Mitarbeiter und möchte das erfolgreiche Konzept weiterführen. "In Bezug auf den Namen ist noch keine Entscheidung gefallen, vorerst wird alles unter Sonnenmöbel weiter laufen" erklärt Schelling.

Franz Sonnleitner ist zufrieden mit dem geglückten Abschluss: "Lutz war von Anfang an ein korrekter Gesprächspartner. Natürlich war das etwas höhere Angebot für uns verlockend. So sehr wir die Entscheidung von Leiner/Kika bedauern, so sehr freuen wir uns nun auf Lutz, wo wir mit Braunsberger und Gröbl auf alte Verbandskollegen treffen, die mit Lutz bereits die besten Erfahrungen gemacht haben".

Ausschlaggebend für die Verkaufsabsichten waren laut Franz Sonnleitner die extreme Konzentration im Handel einerseits und die Möglichkeit, sich ganz auf die Kernkompetenz der Möbelerzeugung, die zur Gänze im Besitz der Familie Sonnleitner verbleibt, konzentrieren zu können,

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