Greenpeace Österreich zieht positive Bilanz

Umweltdilemma Osteuropa: Greenpeace braucht starke Basis für Kampagnen

Wien/Amsterdam (OTS) - Greenpeace Österreich zog heute eine erfreuliche Bilanz: Sowohl die umweltpolitischen Erfolge in den Bereichen Gentechnik, Anti-Atom- und Energiepolitik oder Chemie als auch die zunehmende Unterstützung durch die Bevölkerung bieten eine solide Basis für die Zukunft. Greenpeace-Sprecher Matthias Schickhofer: "Greenpeace Österreich steht heute besser da als je zuvor: Das Spendenaufkommen ist in den letzen 6 Jahren um über 40% auf 68 Millionen ÖS angestiegen, die Zahl der Mitglieder hat sich nach einem starken Wachstum bei mehr als 180.000 Spendern stabilisiert. Um die schwierigen Umweltschutz-Aufgaben - vor allem im ökologischen Notstandsgebiet Osteuropa - bewältigen zu können, brauchen wir aber eine noch stärkere Basis."

Schickhofer weiter: "Gemeinsam mit unseren Freunden und Unterstützern haben wir viel für den Umweltschutz erreicht: Österreich ist weitgehend Gentech-frei. Gentech-Food stößt mittlerweile in der ganzen EU bei den Konsumenten auf wachsende Ablehnung. Die Reaktorblöcke Mochovce 3 und 4 werden nicht gebaut und das österreichische Parlament hat auf Druck von Greenpeace ein Importverbot für Atomstrom und eine Stromkennzeichnung beschlossen." Außerdem betonte Schickhofer, dass dank Greenpeace gefährliche PVC-Weichmacher in Baby-Spielzeug nun EU-weit verboten sind und Hersteller von Babywindeln das Hormongift TBT aus ihren Produkten wieder entfernen mussten.

Schickhofer widerspricht damit dem in der London-Sunday Times lancierten Bericht über eine angebliche "Krise bei Greenpeace". Die Zahlen über den vorgeblichen Mitgliederschwund sind an den Haaren herbeigezogen: Nach einem moderaten Rückgang - teilweise bedingt durch eine Änderung der Spendenwerbung - nimmt die Zahl der Unterstützer weltweit zu. Das Spendenaufkommen steigt seit Jahren an. Schlecht recherchiert hat die Sunday Times auch die Angaben über Büroschließungen: Das Büro in der Ukraine steht nicht vor der Schließung, sondern ist seit zwei Jahren aufgelassen. Statt dessen wurden aber Niederlassungen in China, Amazonien, Argentinien und nun auch in Indien und Thailand gegründet. Und die Story von der Krise bei Greenpeace USA ist ein alter Hut: Dieses Büro ist nach Spenden-Einbrüchen Anfang der 90-er Jahre längst saniert. Wir ersuchen die Medien daher, derlei lancierte Berichte nicht unkritisch zu übernehmen."

Der neue Tätigkeitsbericht 1999 von Greenpeace Österreich ist bei Greenpeace in Wien erhältlich bzw. unter
http://www.greenpeace.at/greenpeace-weltweit/fullstories/gf-bericht99.htm downloadbar.

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