PETROVIC ZU PRINZHORN: NICHT VOM FP-KLUB AUF ALLE SCHLIESSEN Grüne: Prinzhorn glänzte bei der Einsparungskommission durch Abwesenheit

Wien (OTS) "Prinzhorn sollte nicht von den freiheitlichen Hinterbänklern, die vielleicht einst auf Schipisten glänzten, auf das ganze Parlament und die Arbeit im Hohen Haus schliessen", so die stellvertretende Klubobfrau der Grünen, Madeleine Petrovic. Sie stimme mit Prinzhorn aber durchaus überein, dass sich bei einigen schweigenden Abgeordneten der Freiheitlichen diese Frage durchaus aufdrängt, doch die Konsequenz, die Reduktion der Anzahl der Abgeordneten, ist falsch und zielt nur auf eine Schwächung der Demokratie und vor allem der Pluralität im Nationalrat ab, erklärt Petrovic. Erstaunlich sei jedoch, dass Prinzhorn bei der Sitzung der zuständigen Einsparungskommission des Parlaments nicht mit Vorschlägen sondern durch Abwesenheit glänzte. "Nachdem nicht zu erwarten ist, dass die FPÖ aufgrund der sommerlichen prinzhorn'schen Erkenntnisse nun bei der Anzahl ihrer Abgeordneten zum Selbstverzicht schreitet, stellt diese Diskussion höchstens einen zweifelhaften Beitrag zur Füllung des medialen Sommerlochs dar. Ernstzunehmen ist nur der politische Hintergrund dieser Diskussion, die auf einem autoritärstaatlichen Verständnis der FPÖ aufbaut. Weniger Pluralität, weniger Kontrolle für die Regierung, weniger repräsentative Demokratie - Prinzhorn plappert Haider-Sprüche nach, nicht mehr und nicht weniger", schließt die Stellvertretende Klubobfrau der Grünen, Madeleine Petrovic.

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