10 Jahre sicher in Fahrt mit Nachschulung & Co

1990 wurden verkehrspsychologische Maßnahmen gesetzlich verankert - der Erfolg kann sich sehen lassen: 85% der Alkolenker werden nicht mehr rückfällig - Fazit: Bewußtseinsbildung wirkt

Wien (OTS) - 1990 wurden die gesetzlichen Grundsteine für die heutigen Nachschulungen gelegt. Die Erfolge der verkehrspsychologischen Maßnahmen durchgeführt von den KfV-Experten sprechen für sich: Das Rückfallrisiko alkoholisierter Lenker wird gegenüber der Kontrollgruppe ohne Kurs halbiert. 85% statt 60% werden nicht mehr rückfällig. Vor allem Ersttäter bestärken diese Maßnahmen, ihr Fahrverhalten in Zukunft zu ändern. Notorische Alkolenker haben die Chance, früher geläutert zu werden.

Ein Jahrzehnt im Zeitraffer:

Am 28. Juli 1990: Die Behörde hat die Möglichkeit, begleitende Maßnahmen wie Einstellungs- und Verhaltenstrainings anzuordnen, damit wird eine langjährige KfV-Forderung gesetzlich verankert.

1 Jänner 1992: Der Probeführerschein wird eingeführt. Führerscheinneulinge, die während der Probezeit einen schweren Verstoß begehen (Fahrerflucht, Rasen, Alkohol am Steuer, Fahren gegen die Einbahn etc.) besuchen ein Nachschulung.

Seit 1997 muß bei Lenkern mit einem Alkoholgehalt von 1,2 Promille oder mehr eine verpflichtende Nachschulung angeordnet werden. Ab 1,6 Promille gilt: Verkehrspsychologische Untersuchung und Nachschulung.

Nachschulung - was ist das?

In Kleingruppen werden unter der Leitung eines speziell ausgebildeten Verkehrspsychologen Strategien für richtiges und sicheres Verhalten im Straßenverkehr erarbeitet. Verkehrspsychologen analysieren mit den Teilnehmern das Fahrverhalten, besprechen Probleme und erarbeiten Lösungsmöglichkeiten. Ziel der Schulung ist, sensibler und bewußter mit den Gefahren im Straßenverkehr umzugehen

Verkehrspsychologische Untersuchung - was ist das?

Der Fahrer bewältigt mit dem multimedialen Testgerät ART2020 Aufgaben. Seine Fähigkeiten wie beispielsweise Reaktionsvermögen, Wahrnehmung und Konzentration werden dabei getestet, sowie seine Einstellungen zum Fahren und seine Risikobereitschaft. Die Testergebnisse sind die Basis für das Gespräch mit dem Verkehrspsychologen, der ein Gutachten erstellt.

Verkehrspsychologische Untersuchungen sind auch für langjährige Berufsfahrer, für zukünftige Busfahrer und für Lenker mit Anpassungsschwierigkeiten im Verkehr oder eingeschränkten Fähigkeiten sinnvoll. Sie eröffnen vielen Lenkern eine neue Chance doch noch am Straßenverkehr teilnehmen zu können.

Mit dem KfV fahren Sie sicher:

  • Sie können sich auf 40 Jahre Erfahrung in der Verkehrspsychologie verlassen.
  • In ganz Österreich erwartet Sie unsere Objektivität, Gleichbehandlung und Diskretion.
  • Speziell ausgebildetes Personal betreut Sie im modernsten Untersuchungsbetrieb.
  • Das multimediale Testgerät ART2020 ist weltweit exportiertes Know-How.

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Kuratorium für Verkehrssicherheit /
Presse Mag. Petra Rathmanner
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