- 25.07.2000, 08:21:41
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- OTS0023
Zomig(r) - das erste orale Triptan-Mittel mit nachgewiesener Wirkung bei Anfällen / Einzelheiten aus einer multinationalen Studie, die in der Fachzeitschrift "Neurology" veröffentlicht wurde
Alderley Park, UK (ots-PRNewswire) - In einer Studie, deren
Ergebnisse kürzlich in der "Neurology" veröffentlicht wurden, fand
man heraus, dass Zomig(r)-Tabletten (Zolmitriptan) - ein Medikament,
das eigentlich für die Behandlung von Migräne entwickelt wurde - auch
für die Behandlung von zeitweilig auftretenden Kopfschmerzattacken
geeignet ist (1). Die Studie zeigte, dass mehr als die Hälfte der
Patienten, die Zomig eingenommen hatten, schon nach 30 Minuten eine
wesentliche Linderung ihrer Kopfschmerzen feststellten (1).
Das Besondere an Kopfschmerzattacken ist, dass sie gewöhnlich
zwischen 15 Minuten und drei Stunden andauern und mehrmals täglich
auftreten können (1). Bei den meisten Patienten gibt es Perioden, in
denen die Schmerzattacken in unterschiedlichen Zeitintervallen
auftreten, die Wochen oder Monate dauern können, und die von Zeiten
völliger Schmerzfreiheit unterbrochen werden (2).
Die Kopfschmerzen treten überwiegend während der Nacht auf (3) und
sind teilweise heftiger als alle anderen Arten von Kopfschmerz (4).
Der während der Kopfschmerzattacken auftretende Schmerz wurde als
stechend, brennend, pochend oder pulsierend und derart quälend
beschrieben, dass die Opfer nicht mehr still sitzen bleiben konnten,
sich gezwungen sahen, auf einem Stuhl hin und her zu wippen, vor und
zurück taumelten oder ihren Kopf gegen etwas schlugen (3). Solche
Kopfschmerzattacken treten bei Männern fünfmal häufiger auf als bei
Frauen (4). Stärke und Intensität der Kopfschmerzattacken erfordern
eine schnell wirkende Therapie(1). Deshalb brauchen die Betroffenen
eine schnell wirkende Medikation. Bisher waren die einzigen
Möglichkeiten zur schnellen Linderung solcher Kopfschmerzattacken
Injektionen, was eine sehr invasive Behandlungsmethode darstellt, die
bei vielen Patienten nicht gerade beliebt ist, oder die Behandlung
des Patienten mit 100%-igem Sauerstoff, die nicht immer praktikabel
ist.
Professor P. J. Goadsby vom National Hospital for Neurology and
Neurosurgery in London erklärt: "Für Menschen, die unter zeitweilig
auftretenden Kopfschmerzattacken leiden, gibt es weniger
Behandlungsmöglichkeiten als für Migränepatienten. Diese Patienten
benötigen eine Medikation, die ihren Schmerz so schnell wie irgend
möglich lindert. Forschungen haben ergeben, dass Zolmitriptan das
erste orale Triptan-Mittel ist, das eine wirksame und schnelle
Behandlung von Patienten ermöglicht, die unter dieser besonderen und
entkräftenden Art von Kopfschmerz leiden."
Effektive Behandlungsmöglichkeiten
Die Ergebnisse der kontrollierten Versuchsstudie zeigen, dass
Zomig das erste orale Triptan-Mittel ist, mit dem eine wirkungsvolle
und schnelle Behandlung von Patienten mit zeitweilig auftretenden
Kopfschmerzattacken möglich ist (1). Während des Versuches trat bei
einer signifikanten Anzahl von Patienten durch die Einnahme von
Zomig-Tabletten (Zolmitriptan) eine erhebliche Linderung ihrer
Kopfschmerzattacken ein.
Prof. Goadsby fügt hinzu: "Die Einnahme von Tabletten ist für
viele Patienten wesentlich geeigneter und akzeptabler. Durch das
orale Zolmitriptan steht den Ärzten jetzt eine wirksame und dabei
weniger invasive Möglichkeit zur Behandlung der Schmerzen ihrer
Patienten zur Verfügung."
Zur Zeit ist Zomig noch nicht für die Behandlung von
Kopfschmerzattacken zugelassen.
Aufbau und Ergebnisse der Studie
Die randomisierte, multi-zentrale, doppelt blinde, sich über drei
Perioden erstreckende Querschnittsstudie an ambulant behandelten
Patienten, die unter zeitweilig oder chronisch auftretenden
Kopfschmerzattacken litten, umfasste 153 Patienten, die in 13
Gesundheitszentren in Kanada, Großbritannien und Schweden rekrutiert
wurden (1). Die in Frage kommenden Patienten sollten innerhalb der
letzten drei Monate vor Beginn der Studie eine Kopfschmerzattacke
gehabt haben (1). Nach dem Zufallsprinzip bekamen die Patienten
Placebo-Medikamente und Zomig 5 mg und 10 mg, um damit drei
Schmerzattacken mäßiger, hoher und sehr hoher Intensität zu
behandeln. Die Intensität der Schmerzen wurde an Hand einer
Fünf-Punkte-Skala festgelegt (1).
Aus der Auswertung von 124 zu behandelnden Patienten ergab sich,
dass bei den Patienten, die unter zeitweilig auftretenden
Kopfschmerzattacken litten, die Einnahme von Zomig 10 mg nach 30
Minuten zu signifikant besseren Reaktionen des Kopfschmerzes führte,
als das bei den Placebo-Patienten der Fall war (47% gegenüber 29%
p=0,02) (1). Außerdem hatte eine signifikant höhere Anzahl von
Patienten nach 30 Minuten nur noch geringe oder gar keine Schmerzen
und signifikant weniger Patienten (etwa halb so viele wie bei den
Placebo-Patienten) verspürten ein vermindertes Bedürfnis, die
Medikation abzusetzen, wenn sie - im Vergleich zum Placebo - Zomig 10
mg oder 5 mg einnahmen (1).
Zomig (5 und 10 mg) wurde auch bei den am häufigsten auftretenden
persönlichen Gegenanzeigen, wie Parästhesie, Asthenie,
Gliederschwere, Nausea, Schwindel, trockenem Mund und Schwitzen, gut
vertragen (in keiner der behandelten Gruppen > 3,5%).
Über Zomig und AstraZeneca
Zomig (Zolmitriptan) wird bei Erwachsenen zur schnellen Behandlung
von Migräne mit oder ohne Aura angewendet. Zomig ist nicht zur
Vorbeugung von Migräne gedacht. Zomig ist dafür vorgesehen, die bei
Migräne auftretenden Schmerzen zu jedem Zeitpunkt im Verlaufe eines
Anfalles zu lindern. Zomig ist für Patienten, die unter
unkontrollierter Hypertension, ischemischem Herzleiden oder anderen
signifikanten Herzerkrankungen leiden, nicht geeignet. Außerdem darf
Zomig Patienten, die unter einer Überempfindlichkeit gegenüber
Zolmitriptan oder einem der anderen, nicht wirksamen Bestandteile der
Zomig-Tabletten leiden, nicht gegeben werden. Zomig darf auch
Patienten, die bestimmte Arten von Herzleiden oder unkontrollierten
Bluthochdruck haben, nicht verordnet werden. Sehr selten bekommen
Menschen, bei denen keine Herzerkrankung bekannt ist, ernsthafte
Herzbeschwerden. Auch Patienten, die meinen, Risikofaktoren, wie
Rauchen, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel oder Auftreten von
Herzkrankheiten in der Familie, zu unterliegen, schwangere bzw.
stillende Frauen oder Patienten, die andere Medikamente einnehmen,
sollten das ihrem behandelnden Arzt mitteilen. Die im Zusammenhang
mit der Einnahme von Zomig am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen
sind Schwindelgefühle, Beklemmung, Druck oder Schmerzen in Nacken,
Rachen oder Kiefer sowie Ermüdungserscheinungen, Ohrensausen,
Schläfrigkeit oder Nausea.
AstraZeneca ((NYSE:AZN) ist ein führendes internationales
Unternehmen der Gesundheitsbranche, das sich mit Erforschung,
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von ethischen
(vorschriftsmäßigen) Pharmazeutika befasst und Einrichtungen des
Gesundheitswesens beliefert. Es ist eines der fünf pharmazeutischen
Spitzenunternehmen der Welt, dessen Umsatz im Gesundheitswesen $15
Milliarden beträgt, und das beim Verkauf von gastrointestinalen,
onkologischen, anästhetischen - einschließlich Schmerz behandelnden
-, kardiovaskularen, das Zentralnervensystem und die Luft- und
Atemwege behandelnden Produkten eine führende Stellung einnimmt.
(1) Bahra A, Gawel M, Hardebo J, et al. Oral Zolmitriptan is
Effective in the Acute Treatment of Cluster Headache. Neurology.
2000; 54:1832-1839.
(2) South V. Migraine: Everything You Need to Know. Key Porter
Books. 1996; 46-47.
(3) Website der National Headache Foundation.
http://www.headaches.org.
(4) Rapoport A, Shetfell F. Headache Relief for Women, How You Can
Manage and Prevent Pain. Little, Brown and Company. 1995; 41-42.
ots Originaltext: AstraZeneca
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de
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