Görg eröffnet "In memoriam Kienast, Pindor, Kirchner"

SPERRFRIST 17 UHR

Wien, (OTS) Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg eröffnete am Montag in der Wiener Planungswerkstatt die Ausstellung "In
Memoriam- Kienast, Pindor, Kirchner". "In dieser Ausstellung soll dreier Persönlichkeiten gedacht werden, die auf dem Gebiet der Landschafts- und Freiraumplanung beziehungsweise der Gartenarchitektur sowohl auf internationaler als auch auf
nationaler Ebene und für Wien Hervorragendes geleistet haben", sagte Vizebürgermeister Bernhard Görg anlässlich der Eröffnung.

Wien, so der Wiener Vizebürgermeister weiter, sei weltweit bekannt für seine hohe Lebensqualität. Auch eine aktuelle Studie habe Wien in punkto Lebensqualität wieder punktegleich mit Vancouver, Sidney, Zürich, Bern und Genf auf Rang Eins eines weltweiten Städte-Rankings platziert. "Bewertet wurden dort neben politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, persönlicher Sicherheit, Gesundheit, Ausbildung, öffentlichem Verkehr sowie öffentlichen Diensten auch Umweltfaktoren und Freizeitmöglichkeiten", erklärte Dr. Görg.****

"Es ist also nicht nur für das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener ausschlaggebend, wie die Stadt Wien mit ihren freien Räumen, Parks und Gärten umgeht", sagte Görg. "Die Themen Landschaft und Umwelt und damit verbunden Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten sind auch für internationale Unternehmen, die sich am Wirtschaftsstandort Wien ansiedeln
wollen, ein wesentlicher Faktor".

Was die Wiener Gärten und Parks anlange, "hat Wien eine jahrhundertelange Tradition, die wir durch die Leistungen von Garten- und Landschaftsarchitekten, aber auch durch das Bemühen aller Personen, denen diese grünen Lebensräume ein Anliegen für das kulturelle Spektrum unserer Stadt sind, auch in der Zukunft weiterführen werden", sagte Vizebürgermeister Görg.

Dieter Kienast war einer der führenden europäischen Landschaftsarchitekten, der nicht nur an den Hochschulen, an denen er lehrte, wesentliche Impulse gab, sondern auch Zeichen in der Betriebswirtschaft setzte. "Er war Schöpfer einer Vielzahl von aufsehenerregenden Projekten in ganz Europa und darüber hinaus als kritischer Geist bekannt", sagte Görg. Einer seiner letzten Wettbewerbe gewann er mit seinen Ideen für die internationale Gartenschau 2000 in der Steiermark, von der einige Beispiele
gezeigt werden.

Peter Pindor, lange Jahre als Bezirksrat in Wien-Neubau
tätig, wurde auch der "Geheime Gartenrat" genannt. Er hatte sich sein gesamtes Gartenwissen autodidaktisch erworben. "Durch seine unglaubliche Leidenschaft für Gärten, seinen unstillbaren Wissensdurst und sein Bewusstsein um große Zusammenhänge ebenso wie um viele Details, war er im Stande, den Garten im Allgemeinen und den historischen Garten im Besonderen zu einem Thema der
Wiener Stadtpolitik zu machen", sagte Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg. In der Ausstellung wird ein Teil seiner umfangreichen Sammlung an Bildern und Texten über die grünen Kleinode Wiens, die - zum Teil historischen - begrünten Innenhöfe, gezeigt werden.

Die Ausstellung widmet sich auch Wilfried Kirchner. "Er war einer der wichtigsten Landschaftsplaner der letzten 30 Jahre, der mit seinen Arbeiten vielen Bereichen unserer Stadt seinen Stempel aufgedrückt hat", resümierte der Wiener Vizebürgermeister Kirchners schaffen. "Sein Wirken reichte von der Donauinsel über den Wienerberg bis hin zu privaten Gärten". Die Ausstellung soll einen Querschnitt der landschaftsplanerischen Tätigkeit von Wilfried Kirchner zeigen. (Schluss) kru

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