- 19.07.2000, 11:32:01
- /
- OTS0103
Häupl und Strasser: Wien muss sicherste Millionenstadt bleiben=
Wien, (OTS) Aus Anlass des "Wien-Tages" von Bundesminister
Dr. Ernst Strasser fand Mittwoch vormittag ein Pressegespräch
unter dem Titel "Sicherheit in Wien" statt, an dem auch
Bürgermeister Dr. Michael Häupl und der Wiener Polizeipräsident
Dr. Peter Stiedl teilnahmen.
Wie der Bürgermeister einleitend feststellte, bestehe
zwischen ihm und dem Innenminister eine professionelle Form der
Zusammenarbeit. Grundlage seien Fragen der Sicherheit in Wien und
der Erhaltung Wiens als sicherste Millionenstadt. Dies habe nichts
mit der politischen Einstellung zu tun.
Zur Drogensituation und den aktuellen Daten hielt Häupl fest,
dass im verstärktem Maß Konsequenzen zu ziehen seien. Dabei führte
er drei Punkte an: Man habe Prävention zu leisten, im Besonderen
in Schulen und bei Jugendlichen. Ein weiteres Ziel müsse eine
"Reparatur" sein, hier gelte es, Betroffene rechtzeitig zur
Beratung zu bekommen. Wesentlich sei die Bekämpfung der
Drogenkriminalität. Er bekenne sich zu entsprechenden Aussagen des
Innenministers, dass Drogendealer unabhängig von der Hautfarbe zu
bekämpfen seien.
Grundsätzlich seien sich der Minister und er einig, dass die
Ausstattung der Wiener Polizei auf höchstem Niveau eine
Notwendigkeit sei, damit die Wiener Bevölkerung und auch die Gäste
der Stadt sicher sein könnten, dass Wien seinen Ruf als sicherste
Stadt nicht verlieren werde.
Innenminister Dr. Strasser dankte für die fruchtbare,
hervorragende Zusammenarbeit in den ersten sechs Monaten seiner
Amtszeit. Er kündigte an, dass man sich bei der Bekämpfung der
organisierten Kriminalität weiterentwickeln wolle und dieser mit
professionellen, modernen Mitteln begegnen wolle. Er bekannte sich
zur Hilfe für Drogenopfer, aber auch zum schonungslosen Kampf
gegen Drogenbosse. Auch die "Schlepperei" wolle man an den Wurzeln
angehen, dies in intensiver Zusammenarbeit mit den Nachbarländern.
Zur innenpolitischen Situation sagte er, auch das
Bundesministerium für Inneres werde einen Beitrag zur
Konsolidierung des Budgets zu leisten haben. Zentraler Punkt werde
aber bleiben, dass alles getan werden müsse, um den hohen Standard
der Polizei weiter halten zu können. Dennoch sei es denkbar,
Doppelgleisigkeiten abzubauen. Als Beispiel führte er eine Idee
des Städtebundes an, der zufolge das Meldewesen von der Polizei
zum Magistrat verlagert werden solle.
Zu diesem Punkt ergänzte Bürgermeister Häupl, dies sei ein
Bereich, wo die Effizienz der Stadt im Sinne der Bürger weiter
entwickelt werden könnte. Man wolle künftig den Akt laufen lassen
und nicht den Bürger. Daher halte er diese Idee für gut und eine
Umsetzung in absehbarer Zeit sollte möglich sein.
Auf eine Journalistenfrage, ob die Sparmaßnahmen zu weniger
Polizei auf der Strasse führen könnten, schloss Innenminister
Strasser Strukturveränderungen innerhalb der Bezirke nicht aus.
Dies werde in sinnvoller Weise mit der Polizei, der
Sicherheitswache, der Gewerkschaft und Personalvertretungen
besprochen werden. (Schluss) ull/bs
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Peter Ullmann
Tel.: 4000/81 081
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK/NRK