FIRLINGER: Roadpricing-Entscheidung erfolgt auf sachlichen Grundlagen

Öffentliche Zurufe und Belehrungen von ÖAMTC, ASFINAG und Lobbyisten sind absolut entbehrlich

Wien, 2000-07-12 (fpd) - Scharfe Kritik an den öffentlichen Zurufen von ÖAMTC, ASFINAG und einzelnen Lobbyisten aus dem Bereich der Industrie übte heute der freiheitliche Verkehrssprecher Mag. Reinhard Firlinger. Die seit Monaten andauernden Zurufe, wie der Infrastrukturminister und die Koalitionsparteien gefälligst zu entscheiden hätten, seien absolut entbehrlich und dienten der Sache nicht. ****

"Wenn dem Minister am Vorabend der Entscheidung über die weitere Vorgangsweise beim Road-Pricing Horrorszenarien über Einnahmenentfall und Zeitverzug über die Medien ausgerichtet werden, ist dies nichts anderes als Schwarz-Weiß-Malerei in Reinkultur und ein letzter Versuch, das Verfahren von unbefugter Seite zu beeinflussen., stellte der freiheitliche Verkehrssprecher fest. Es sei eine Zumutung, wenn ausgerechnet von jenen, die sich in der Vergangenheit zuwenig Gedanken über ein faires und zeitgemäßes Mautsystem gemacht hätten, Kritik daran geübt werde, daß die Sinnhaftigkeit der seinerzeit getroffenen Entscheidung hinterfragt werde.

Statt jede Woche neue Zahlen zu erfinden und Verkehrsteilnehmer wie Budgetverantwortliche zu verunsichern, sollten die öffentliche Zurufer vor ihrer eigenen Haustüre kehren und den ohnedies schlecht getarnten Lobbyismus endlich beenden. Auch das direkte Lobbying einzelner Vertreter der Industrie habe teilweise unerträgliche Ausmaße angenommen, es sei daher hoch an der Zeit, die Diskussion wieder auf eine sachliche Ebene zurückzuführen, bei welcher nur die Fakten und sonst nichts zählen, stellte Firlinger abschließend fest. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5833Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC