Neueste AMS-Lehrlingszahlen bestätigen positiven Trend

Wien (PWK598) - "Die neuesten vom AMS per Ende Juni publizierten Zahlen über den österreichischen Lehrstellenmarkt unterstreichen den seit einigen Monaten feststellbaren positiven Trend: mehr Lehrstellen stehen einer sinkenden Zahl von Lehrstellensuchenden gegenüber! Die vor einigen Tagen publizierten Horrorzahlen von Arbeiterkammer und ÖGB stellen sich damit als Versuch dar, die parlamentarischen Beratungen im Sinne der Aufrechterhaltung teurer "Auffangnetze" auf Kosten des Steuerzahlers zu beeinflussen", stellt Georg Piskaty, Leiter der Gruppe Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich, anlässlich der soeben erschienenen AMS-Zahlen fest.

Die Zahl der vorgemerkten Lehrstellensuchenden betrug Ende Juni in Österreich 1.921, die der gemeldeten offenen Lehrstellen 2.461. "Es ist üblich, dass Jugendliche eine Zeit lang Lehrstellen suchen und sich um geeignete Ausbildungsplätze bemühen. Dabei braucht der Staat nicht gleich zu intervenieren. Für jene, die oft aufgrund ihrer mangelnden Lehrstellenreife, aber auch aus regionalen Gründen im Herbst noch immer keine Lehrstelle gefunden haben, gibt es Auffangmaßnahmen wie die "Vorlehre neu", in strukturschwachen Regionen in letzter Konsequenz auch Lehrgänge", so Piskaty. Auch Gewerkschaften und Arbeiterkammern sollten von der Illusion der totalen Planbarkeit Abschied nehmen und mit der Wirtschaft zusammenarbeiten, um durch moderne und flexible Rahmenbedingungen für die Lehrlingsausbildung mehr Betrieben einen Neustart in der Lehre oder aber die Ausweitung ihrer Ausbildung zu ermöglichen. (pt)

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