Lunacek kritisiert Haltung des Papstes zu Schwulen und Lesben

Papst soll sich von verzopfter Sexualmoral verabschieden

Wien (OTS) "Es ist gut, wenn der Papst für die Armen eintritt und Gefängnisse besucht. Umso unverständlicher sind deshalb schwer diskriminierende Aussagen des Papstes gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle, die anläßlich der 'world gay pride' vergangenes Wochenende in Rom demonstrierten", kritisiert die Abgeordnete der Grünen, Ulrike Lunacek. "Wenn der Vatikan und die Kirche auch heute noch davon sprechen, daß 'homosexuelle Akte gegen das Naturgesetz' verstoßen, dann widersprechen sie damit nicht nur jeglicher wissenschaftlichen Erkenntnis, sondern verschließen auch die Augen fest vor der innerkirchlichen Realität. Denn auch unter Priestern, Klosterbrüdern und -schwestern finden sich Schwule und Lesben, was die Kirche gerne verdrängen würde", so Lunacek.

Gerade der Papst sollte endlich zur Kenntnis nehmen, daß ihm mit dieser Haltung wohl auch noch die letzten Schäfchen davonlaufen werden. "Die Kirche soll Menschen nicht ausgrenzen, die im Glauben Halt suchen und dazu gehören auch Schwule und Lesben", so Lunacek abschließend.

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