Eröffnung der Salzburger Festspiele am 24. Juli

Festveranstaltung in der Felsenreitschule / Festredner ist Dr. Jakob Kellenberger

Salzburg (OTS) - Die Salzburger Festspiele 2000
werden am Montag, 24. Juli, um 10.30 Uhr, mit der
traditionellen Festveranstaltung in der
Felsenreitschule eröffnet. Als Festredner konnte der
Präsident des Internationalen Komitees vom Roten
Kreuz, der Schweizer Dr. Jakob Kellenberger, gewonnen
werden. Der höchste Repräsentant des Roten Kreuzes
wird zu Beginn der Festspiele jenes Leitmotiv
behandeln, das der Festspielidee zu Grunde lag: Die
Festspiele sollten nach dem ersten Weltkrieg die
Annäherung der Völker durch die versöhnende Macht der
Kunst anbahnen und fördern und so ein "eminentes
Friedenswerk" (Max Reinhardt) im Geiste des Humanismus
und der Weltoffenheit darstellen.

Die Eröffnungsveranstaltung, die in ORF 2 live
übertragen wird, beginnt mit der Festspielfanfare von
Joseph Messner, der Bundeshymne sowie der Ouvertüre zu
Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Zauberflöte".
Danach folgen die Begrüßung durch Landeshauptmann Dr.
Franz Schausberger sowie die Ansprache von Franz
Morak, dem Staatssekretär für Kunst und Medien. Nach
der Ouvertüre zu "Andromeda ed Perseo" von Johann
Michael Haydn wird Bundespräsident Dr. Thomas Klestil
die Salzburger Festspiele 2000 eröffnen. Vor der
Festrede von Dr. Jakob Kellenberger ist noch die
Komposition "The Unanswered Question" von Charles Ives
zu hören. Johann Michael Haydns Marsch in D-Dur (MH
441) sowie die Landeshymne bilden den musikalischen
Abschluss der Veranstaltung. Es musiziert das Museum
Orchester Salzburg unter Uwe Renz.

Auf Grund der langen Spieldauer der Oper "Les Troyens"
von Hector Berlioz, die im Großen Festspielhaus als Eröffnungspremiere aufgeführt wird, wird es heuer
keinen offiziellen Premierenempfang von Land Salzburg
und Festspielkuratorium geben.

Fest zur Festspieleröffnung am 22. Juli

Bereits vor der Eröffnungsfeier, nämlich am Samstag,
22. Juli, ist in der Salzburger Innenstadt wieder das
traditionelle Fest zur Festspieleröffnung angesagt.
Von 17.00 bis 24.00 Uhr werden an verschiedenen
Spielstätten und auf Plätzen in der Stadt rund 30
Programmpunkte geboten, die von traditioneller
Volksmusik und Blasmusik über Lesungen und Theater-
und Tanzszenen bis hin zu Performance und Jazz
reichen.

Langer Abend der Galerien und Museen am 21. Juli

Bereits am Freitag, 21. Juli, laden verschiedene
Galerien und Museen in der Salzburger Innenstadt zu
einem langen Abend ein. Mit dieser Initiative möchten
die Verantwortlichen gemeinsam den Stellenwert
Salzburgs als Zentrum der aktuellen Kunst im Sommer
betonen. Folgende Galerien und Museen haben am 21.
Juli von 18.00 bis 21.00 Uhr geöffnet.
? Salzburger Barockmuseum (Orangerie im
Mirabellgarten): "Meisterwerke der Architektur-
vedute" - Salomon Kleiner zum dreihundertsten
Geburtstag. 18.00 Uhr: Führung durch die Ausstellung.
? Museum Carolino Augusteum (Museumsplatz 6): "1900
bis 2000: Ein Jahrhundert Facetten der Mode". 19.00
Uhr: Museumsgespräch mit Dr. Christa Svoboda.
"Kronland Salzburg - Historische Fotografien von 1850
bis 1918". 20.00 Uhr: Museumsgespräch mit Dr. Renate Wonisch-Langenfelder.
? Residenzgalerie Salzburg (Residenzplatz 1): "Von
Brueghel bis Makart - Europäische Malerei aus dem
Sammlungsbestand"
? Galerie Traklhaus (Waagplatz 1a): "10 Positionen aus
dem artLap - Programm".
? Dommuseum zu Salzburg (Domplatz): "Giacomo Manzù".
? Galerie Academia (Residenzhof): "Jaume Plensa".
? Galerie Altnöder (Sigmund-Haffner-Gasse 3/1. Stock):
"Franz Ringel".
? Berchtold Villa (Josef-Preis-Alle 12): "Textile
(Ver)Bindungen" - Textilausstellung Litauen -
Österreich.
? Galerie Franziskanergasse (Franziskanergasse 3):
"Aquarelle und Grafik von Dagmar
Mezricky".
? Galerie Seywald (Sigmund-Haffner-Gasse 7-9/1.
Stock): "Die klassische österreichische Zeichnung".
? Galerie Welz (Sigmund-Haffner-Gasse 16): "Ausblick -
Rückblick II" - Eine Auswahl österreichischer Kunst
der klassischen Moderne und nach 1945.
? Galerie 5020 (Sigmund-Haffner-Gasse 12/1. Stock):
"Aktenvermerke".

Biografisches zum Festspielfestredner Jakob
Kellenberger

Dr. Kellenberger ist seit Jänner 2000 Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Er wurde
1944 in Heiden (Aargau, Schweiz) geboren, studierte an
der Universität Zürich und trat 1974 in den
schweizerischen diplomatischen Dienst ein. Von 1975
bis 1984 bekleidete er diplomatische Posten in den
schweizerischen Botschaften Madrid, Brüssel
(Europäische Gemeinschaften) und London. Von 1984 bis
1992 war er Leiter des für die Europäische Integration zuständigen Büros in Bern, Minister ab 1984,
Botschafter ab 1988. Von 1992 bis 1999 war er
Staatssekretär und Chef der politischen Direktion des eidgenössischen Departements für auswärtige
Angelegenheiten. Er war an folgenden wichtigen
Verhandlungen beteiligt: 1989 bis 1991 bei den
Transitverhandlungen mit der Europäischen Gemeinschaft
(EG) als Chef der schweizerischen Delegation; 1990 bis
1992 bei den EWR-Verhandlungen mit der EG als
stellvertretender schweizerischer Chefunterhändler;
1994 bis 1998 bei den bilateralen, sektoriellen
Verhandlungen mit der Europäischen Union als
Koordinator und Chefunterhändler. Er ist verheiratet
mit Elisabeth Kellenberger-Jossi. Er hat zwei Töchter:
Eleonore und Christina.

Information für die Redaktionen

Für die Teilnahme an der Festveranstaltung zur
Festspieleröffnung am Montag, 24. Juli, um 10.30 Uhr
in der Felsenreitschule, ist eine Akkreditierung
notwendig. Diese ist im Landespressebüro (Chiemseehof,
Stiege 3/2. Stock) bei Ulrike Holztrattner, Telefon:
0662/8042-2449, bis einschließlich Freitag, 21. Juli,
12.00 Uhr, erhält-lich. Notwendig für die
Akkreditierung ist ein gültiger Presseausweis oder
eine Bestäti-gung der Redaktion.

Fotografen müssen bei der Eröffnungsveranstaltung ihre Akkreditierungskarte deutlich erkennbar tragen und
können sich während der Veranstaltung in der
Felsenreitschule am Rande neben den Sitzreihen im
Parterre rechts positionieren. Für schreibende
Journalisten gibt es Sitzplatzkarten, die ebenfalls im Landespressebüro erhältlich sind.

Die Akkreditierung von Fernsehteams erfolgt
ausschließlich im Pressebüro der Salz-
burger Festspiele (Hofstallgasse 1, Telefon:
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