LR Bischof: Kunst im öffentlichem Raum gezielt fördern

Neue "Kunst und Bau"-Richtlinien

Bregenz (VLK) - "Wir wollen mit den neuen Richtlinien die
Kunst im öffentlichen Raum in Vorarlberg gezielt fördern und
damit stärker verbreiten." Das erklärte Kultur-Landesrat Hans-Peter Bischof nach dem heutigen Beschluss der
Vorarlberger Landesregierung über die neuen
Förderungsrichtlinien für "Kunst und Bau". Laut Bischof
betragen die Zuschüsse des Landes für die Realisierung von
Kunst im öffentlichen Raum bei Landes-Hochbau-Projekten ein
Prozent der Nettoerrichtungskosten. ****

Zur konkreten Umsetzung dieses wichtigen kultur- und kunstpolitischen Ziels wird ein Beirat eingerichtet, dessen Geschäftsführung bei der Kulturabteilung des Landes liegt.
Laut Landesrat Bischof wird "Kunst und Bau" durch Zuschüsse
des Landes und anderer Gebietskörperschaften finanziert. Bei
einem Bauprojekt nicht verbrauchte Mittel verfallen nicht,
sondern kommen in einen eigenen Topf. Damit können auf
Empfehlung des Beirats weitere Projekte zur "Kunst im
öffentlichen Raum" gefördert werden, so Bischof.

Die Vorschläge zur Vergabe der Mittel werden vom Beirat erarbeitet, der auch für die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler sorgt, die zu den Wettbewerben oder zur Realisierung
von Projekten geladen und beauftragt werden. Dem Beirat
sollen zwei Künstler, ein Kunstsachverständiger, ein
Architekt sowie je ein Vertreter der Kultur- und der Hochbauabteilung des Landes angehören.

"Das bedeutet eine wesentliche Unterstützung des
Kunstschaffens in Vorarlberg. Zudem wollen wir mit der
Förderung von 'Kunst und Bau' für möglichst viele Menschen
eine Begegnungsmöglichkeit mit Kunst schaffen. Mit der
integrativen Verbindung von Kunst und Bau sollen Künstler und Architekten schon in einem frühen Stadium der Planung zusammengebracht werden", erläuterte Bischof seine
kunstpolitischen Zielsetzungen. Denn Kunst soll nicht einfach
als Dekoration zu einem Bau "dazugestellt", sondern muss als
etwas Gleichrangiges gesehen werden. Damit können wir den
Menschen Kunst auch außerhalb von Ausstellungsräumen näher bringen und zu einem neuen Dialog beitragen. "Denn zu unserem
Alltag darf nicht die Ausgrenzung von Kunst zählen, sondern
die Begegnung mit ihr", schloss der Kulturreferent der Landesregierung.
(hh/gw,nvl)

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