Kampfhunde: Bundes- und Landes-SPÖ übernehmen vollinhaltlich die Vorschläge der Wiener ÖVP

VP-Karl: Spätes Erwachen bei Svihalek und Kostelka

Wien (ÖVP-Klub) Überrascht aber erfreut zeigte sich heute der VP-Hundeexperte, Gemeinderat Franz KARL, über die vollinhaltliche Übernahme jahrelanger ÖVP-Forderungen durch die SPÖ in Sachen Kampfhunde. "Das Erwachen der Kollegen Svihalek und Kostelka kommt zwar spät, aber es kommt", konstatierte KARL, der seit 1992 immer wieder Anträge und Initiativen gegen gefährliche Kampfhunde gesetzt hat.****

"Es ist rührend, wie der Kollege Kostelka nun versucht, die Einführung einer Chipkarte für Hunde als SPÖ-Idee zu verkaufen", erklärte KARL und bot dem SP-Klubobmann die Übermittlung einer Pressekonferenz-Unterlage der Wiener ÖVP vom März 1999 an, in der diese Forderung von der Volkspartei (schon damals) zum wiederholten Male gestellt worden war. "Der traurige Aspekt an diesem Ideenklau ist der, daß immer erstetwas passieren muß, bevor in der SPÖ etwas passiert", spielte KARL auf die jüngsten Zwischenfälle mit Kampfhunden an.

Gleiches gelte für den Wiener Stadtrat Fritz SVIHALEK, der gestern in der ORF-Sendung "Thema" vollmundig ein generelles Verbot gefährlicher Hunde angekündigt hatte. "Wir alle wissen ja, daß Anlassgesetzgebung eines der Steckenpferde des Herrn Umweltstadtrates ist, wir werden ihn in diesem Fall aber beim Wort nehmen und dieses Gesetz im Herbst einfordern", so KARL. Im Sinne der Sicherheit der Bevölkerung sei es aber trotzdem erfreulich, daß nun endlich die notwendigen Schritte und Maßnahmen gegen die verantwortungslose Haltung von aggressiven Hunden gesetzt werden.

Die Wiener ÖVP unterstütze diese Bemühungen voll und ganz, erklärte KARL. Es müsse aber erlaubt sein darauf hinzuweisen, daß sich die SPÖ bisher um diese Probleme "keinen Deut geschert hat". "Die Wiener VP kämpft seit Jahren einen scheinbar aussichtslosen Kampf in vielen Aspekten der Hundeproblematik, wir freuen uns aber, daß nun - auch wenn der Anlaß ein trauriger ist - endlich Bewegung in die Sache kommt", so KARL. Der VP-Politiker will nun die plötzliche Aufmerksamkeit von Stadtrat Svihalek nutzen und erinnerte den Stadtrat: "Auch die Hundekotproblematik harrt noch einer Lösung. Die oft versprochenen Hundestaubsauger für Wien sind kläglich gescheitert, weil die MA 48 keine Eigenentwicklung produziert und vorgestellt hat, sondern nur andere, schlechte Modelle getestet hat. Auch in der Hundekotproblematik hätte der Herr Umweltstadtrat also dringenden Handlungsbedarf", so KARL abschließend.***

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