• 04.07.2000, 11:57:45
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  • OTS0139

Kampfhunde: Bundes- und Landes-SPÖ übernehmen vollinhaltlich die Vorschläge der Wiener ÖVP=

VP-Karl: Spätes Erwachen bei Svihalek und Kostelka

Wien (ÖVP-Klub) Überrascht aber erfreut zeigte sich heute der
VP-Hundeexperte, Gemeinderat Franz KARL, über die vollinhaltliche
Übernahme jahrelanger ÖVP-Forderungen durch die SPÖ in Sachen
Kampfhunde. "Das Erwachen der Kollegen Svihalek und Kostelka kommt
zwar spät, aber es kommt", konstatierte KARL, der seit 1992 immer
wieder Anträge und Initiativen gegen gefährliche Kampfhunde gesetzt
hat.****

"Es ist rührend, wie der Kollege Kostelka nun versucht, die
Einführung einer Chipkarte für Hunde als SPÖ-Idee zu verkaufen",
erklärte KARL und bot dem SP-Klubobmann die Übermittlung einer
Pressekonferenz-Unterlage der Wiener ÖVP vom März 1999 an, in der
diese Forderung von der Volkspartei (schon damals) zum wiederholten
Male gestellt worden war. "Der traurige Aspekt an diesem Ideenklau
ist der, daß immer erstetwas passieren muß, bevor in der SPÖ etwas
passiert", spielte KARL auf die jüngsten Zwischenfälle mit
Kampfhunden an.

Gleiches gelte für den Wiener Stadtrat Fritz SVIHALEK, der gestern in
der ORF-Sendung "Thema" vollmundig ein generelles Verbot gefährlicher
Hunde angekündigt hatte. "Wir alle wissen ja, daß Anlassgesetzgebung
eines der Steckenpferde des Herrn Umweltstadtrates ist, wir werden
ihn in diesem Fall aber beim Wort nehmen und dieses Gesetz im Herbst
einfordern", so KARL. Im Sinne der Sicherheit der Bevölkerung sei es
aber trotzdem erfreulich, daß nun endlich die notwendigen Schritte
und Maßnahmen gegen die verantwortungslose Haltung von aggressiven
Hunden gesetzt werden.

Die Wiener ÖVP unterstütze diese Bemühungen voll und ganz, erklärte
KARL. Es müsse aber erlaubt sein darauf hinzuweisen, daß sich die SPÖ
bisher um diese Probleme "keinen Deut geschert hat". "Die Wiener VP
kämpft seit Jahren einen scheinbar aussichtslosen Kampf in vielen
Aspekten der Hundeproblematik, wir freuen uns aber, daß nun - auch
wenn der Anlaß ein trauriger ist - endlich Bewegung in die Sache
kommt", so KARL. Der VP-Politiker will nun die plötzliche
Aufmerksamkeit von Stadtrat Svihalek nutzen und erinnerte den
Stadtrat: "Auch die Hundekotproblematik harrt noch einer Lösung. Die
oft versprochenen Hundestaubsauger für Wien sind kläglich
gescheitert, weil die MA 48 keine Eigenentwicklung produziert und
vorgestellt hat, sondern nur andere, schlechte Modelle getestet hat.
Auch in der Hundekotproblematik hätte der Herr Umweltstadtrat also
dringenden Handlungsbedarf", so KARL abschließend.***

Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000 / 81 915
Fax: (01) 4000 / 99 819 15
E-mail: [email protected]
http://www.oevp-wien.at

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