Arge-Alp-Studie zur Mobilisierung von Bauland

Wichtige Rolle der Gemeinden in der Raumplanung

Bregenz (VLK) - Die Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer
(Arge Alp) hat eine Studie über die verschiedenen Praktiken
zur Mobilisierung von Bauland in den einzelnen
Mitgliedsländern und -kantonen erstellen lassen. Darin werden sowohl die verschiedenen Planungstraditionen als auch die dementsprechend unterschiedlichen Steuerungsmöglichkeiten in
den Alpenländern aufgezeigt. ****

Welche Methoden setzen die Länder der Arge Alp ein, um die
als Bauland geeigneten und daher gewidmeten bzw. für eine
Widmung vorgesehenen Flächen besser auf den Grundstücksmarkt
zu bringen? Wie kann in der Folge die Zersiedelung verringert
und eine bessere Auslastung der kostspieligen Infrastruktur
erreicht werden? Das sind zentrale Fragen, denen in der
Studie auf den Grund gegangen wird.

Für Vorarlberg hat sich gezeigt, wie wichtig die Rolle der Gemeinden ist, die viele raumplanerische Entscheidungen zu
treffen haben. Insbesondere wird mit einer aktiven
Bodenpolitik der raumplanerische Handlungsspielraum einer
Gemeinde entscheidend erhöht. Seitens des Landes Vorarlberg
werden daher Grundkäufe der Gemeinden mit Zinszuschüssen unterstützt.

In den Ländern, Kantonen und Regionen der Arge Alp (Baden-Württemberg, Bayern, Südtirol, Graubünden, Lombardei,
Salzburg, St. Gallen, Tessin, Tirol, Trentin, Vorarlberg)
sind laut der Studie auf engstem Raum bei vergleichbarer
Problemlage unterschiedliche Lösungsansätze zu finden. Ein
"Blick über den Zaun" bietet daher die Chance, bewährte Lösungswege kennenzulernen und von den praktischen
Erfahrungen der Nachbarn zu profitieren.

Die Kurzfassung der Arge-Alp-Untersuchung kann beim Amt
der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Raumplanung unter
der Telefonnummer 05574/511-27105 gratis bestellt werden.
(gw,nvl)

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