"Vorarlberg" - ein Meilenstein für den Föderalismus BILD

LH Sausgruber betont historische Bedeutung der "Vorarlberg"

Bregenz (VLK) - Mit einem Gesamtaufwand von rund 40
Millionen Schilling (2,9 Millionen Euro) wurde das
Motorschiff "Vorarlberg" sowohl technisch wie auch innenarchitektonisch komplett modernisiert. Anlässlich der
zweiten Jungfernfahrt am Samstag, 1. Juli, betont
Landeshauptmann Herbert Sausgruber die historische Bedeutung
dieses Schiffs: "Mit der 'Vorarlberg' ist gleichzeitig aus historischen Gründen ein klares Bekenntnis für den
Föderalismus verbunden. Dieses Bekenntnis lebt weiter, vor
allem auch deshalb, weil es den Zentralstellen immer wieder
in Erinnerung gerufen werden muss." ****

Das Land, so der Landeshauptmann, werde auch weiter
engagierter Anwalt des Föderalismus sein. Dies gelte es nicht
nur gegenüber dem Bund, sondern auch gegenüber der
Europäischen Union zu vertreten: "Im Vertrag von Maastricht
ist das Prinzip der Subsidiarität - und damit die Bedeutung
der Regionen - verankert worden, die realen Fortschritte sind
aber noch zu wenig feststellbar."

An den gesamten Erneuerungskosten - rund 40 Millionen
Schilling (2,9 Millionen Euro) - beteiligten sich das Land Vorarlberg, die Landeshauptstadt Bregenz sowie die Gemeinden
Hard und Lochau mit insgesamt 7,5 Millionen Schilling
(545.000 Euro). Landeshauptmann Sausgruber dazu: "Land und Gemeinden haben die Bedeutung der Bodenseeflotte,
insbesondere für den Tourismus, klar erkannt."

Die "Vorarlberg" hat am Beginn ihrer Laufbahn für ein politisches Erdbeben gesorgt. Bei der berühmten "Fußacher Schiffstaufe" am 21. November 1964 kam es zu Demonstrationen
gegen die geplante Namensgebung auf "Karl Renner". An der Demonstration nahmen damals rund 20.000 Personen teil. Der
aus Wien angereiste Verkehrsminister Otto Probst musste
"flüchten" und schließlich erhielt das damals neueste ÖBB-Bodenseeschiff den Namen "Vorarlberg".
(tm/dw/dig,nvl)

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