- 23.06.2000, 12:34:20
- /
- OTS0171
"Familienfeier" zum "80er" von Prof. Feuchtmüller
"morgen-NÖ Kulturberichte" mit Sonderbeilage
St.Pölten (NLK) - Das Erzbischöfliche Palais in Wien war am
Mittwoch Abend Schauplatz einer großen "Familienfeier", zu der die
Kulturzeitschrift "morgen - NÖ Kulturberichte" anlässlich des
bevorstehenden 80. Geburtstages von Univ.Prof. Dr. Rupert
Feuchtmüller eingeladen hatte. Präsentiert wurde eine umfangreiche
Sonderbeilage in der neuesten Ausgabe. An der Feier nahmen die
Kardinäle Dr. Franz König und Dr. Christoph Schönborn, die ehemaligen
niederösterreichischen Landeshauptmänner Andreas Maurer und Siegfried
Ludwig, Nationalbankpräsidentin a.D. Maria Schaumayer und viele
andere Freunde und Wegbegleiter Dr. Feuchtmüllers teil, den der
Geschäftsführende Präsident des Niederösterreich-Fonds, Dr. Paul
Twaroch, als "kundigen Interpreten und begleitenden Führer durch die
österreichische Kulturgeschichte" bezeichnete. In seiner Laudatio
verwies Kardinal Dr. Franz König vor allem auch auf die Verdienste
des großen Kunsthistorikers und gläubigen Menschen um die Erzdiözese
Wien, nämlich als Direktor des Dom- und Diözesanmuseums und Verfasser
von drei Büchern über den Stephansdom.
Dr. Feuchtmüller wurde am 5. August 1920 in Moosbrunn in
Niederösterreich geboren. Er studierte Germanistik und
Kunstgeschichte in Wien und war zunächst als Kunsthistoriker bei der
Kulturabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung tätig. Von 1946 bis
1976 betreute er als Sachbearbeiter die alte Kunst und baute die
Sammlung des NÖ Landesmuseums auf. 1960 begann er mit der Gestaltung
großer kunsthistorischer Landesausstellungen. Nach seinem Ausscheiden
aus dem NÖ Landesdienst wurde er 1973 Direktor des Erzbischöflichen
Dom- und Diözesanmuseums in Wien. Er verfasste zahlreiche
kunsthistorische Werke. Aus seiner Feder stammen unter anderem
Publikationen über Gauermann, Waldmüller, den Kremser Schmidt,
Sergius Pauser, über den Schnitzaltar in Mauer bei Melk und über die
"Steinerne Bibel" in Schöngrabern und zuletzt über den Wiener
Stephansdom.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200-2180
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK/NLK






