Einladung zum Pressegespräch: Budgetsanierung auf dem Rücken der ärmsten Menschen in den Entwicklungsländern

Wien (OTS) - Anläßlich des UN-Gipfels "Kopenhagen + 5" macht die AGEZ auf die weltweit gewachsene Kluft zwischen Arm und Reich aufmerksam

Montag, 26. Juni 2000, 10.00 Uhr
Cafe Kanzleramt
1010 Wien, Schauflergasse 6

Heribert Steinbauer
Vorsitzender der AGEZ

Traude Novy
Diözesanleiterin der Katholischen Frauenbewegung Wien, Stellvertretende AGEZ-Vorsitzende

Mag. Norbert Pühringer
Geschäftsführer der Südwind-Agentur, Stellvertretender AGEZ-Vorsitzender

Fünf Jahre nach dem Weltsozialgipfel in Kopenhagen, bei dem sich 117 Staats- und Regierungschefs darauf einigten, der Bekämpfung von Armut, Arbeitslosigkeit und sozialer Ausgrenzung höchste politische Priorität einzuräumen, wird der Nachfolgegipfel, der am 26. Juni in Genf beginnt, eine traurige Bilanz ziehen müssen. Weltweit ist die Kluft zwischen Armen und Reichen wieder gewachsen. Ein Fünftel der Weltbevölkerung muß mit weniger als 20 Schilling pro Tag auskommen. Das anvisierte Ziel der Beseitigung der weltweiten Armut ist weiter entfernt denn je. Die AGEZ, die Dachorganisation von 29 Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik fordert u.a. Armutsbekämpfung durch Einbeziehen des Fairen Handels in internationale Handelsabkommen, Schuldenerlass für die ärmsten Länder und die Einführung der Spekulationsbesteuerung Tobin Tax.

Während in diesen fünf Jahren auch Österreich wieder reicher geworden ist, hat die Solidarität mit den Ärmsten deutlich abgenommen. Als eines der reichsten Länder in der EU rangiert es bei der Entwicklungszusammenarbeit an vorletzter Stelle. Die AGEZ fordert eine Erhöhung des EZA-Budgets und verurteilt ein Sparpaket auf Kosten der Ärmsten in Österreich und weltweit. Ein Sparpaket auf Kosten der engagierten Zivilgesellschaft gefährdet den sozialen Frieden in Österreich und erhöht das Konfliktpotential weltweit.

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