"Ich möchte arbeiten!" - erfolgreiches Spagat-Projekt BILD

LR Bischof: "Individuelle Arbeitsformen für Jugendliche mit schweren Behinderungen"

Bregenz (VLK) - Unter dem Titel "Ich möchte Arbeiten!" präsentierte heute, Montag, der Sozial- und
Gesundheitsreferent der Vorarlberger Landesregierung,
Landesrat Hans-Peter Bischof, gemeinsam mit den
Projektpartnern die Ergebnisse des Projektes "Spagat", das jugendlichen Behinderten den Übergang von der Schule in die Berufswelt erleichtern soll. Bischof: "Das Projekt 'Spagat' ermöglicht individuelle Arbeitsformen und Lebenswelten für
junge Menschen mit schweren Behinderungen. Auf Grund der
positiven Erfahrungen soll dieser neue Weg der beruflichen Eingliederung für schwerst behinderte Menschen fortgesetzt
werden. ****

Die Ergebnisse des vom Institut für Sozialdienste (IfS) in Zusammenarbeit mit anderen Projektpartnern durchgeführten EU-Projektes "SPAGAT" können als sehr positiv beurteilt werden.
Von den neun Jugendlichen, die am Projekt teilnahmen, konnten
sieben eine Arbeitsstelle im ersten Arbeitsmarkt erhalten.
Dazu haben die im Projekt vorgesehenen innovativen Ideen (frühzeitige Berufsorientierung, berufspraktische
Vorbereitung, intensive Einbindung der Eltern, wohnortnahe Arbeitsplatzvermittlung, Unterstützungskreis für Jugendliche, Bereitstellung einer Betreuungsperson, ständige Betreuung und Begleitung durch das IfS) entscheidend beigetragen.

Die Gesamtkosten des Projektes, das von September 1997 bis Dezember 1999 durchgeführt wurde, betrugen 4,9 Millionen
Schilling (363.000 Euro), wovon 2,2 Millionen Schilling
(160.000 Euro) der Europäische Sozialfonds und 2,3 Millionen Schilling (167.000 Euro) vom Land und von den Gemeinden (Sozialfonds) finanziert wurden. Die Restkosten wurden vom
IfS finanziert. Landesrat Bischof betonte, dass auf Grund der positiven Erfahrungen das Land und die Gemeinden Vorarlbergs
- der Sozialfonds - in diesem neuen Weg der beruflichen Eingliederung eine zweckmäßige Rehabilitation für schwerst behinderte Jugendliche sehen. Bischof: "Vor dem Hintergrund
der Wahlfreiheit haben Jugendliche und Eltern die Möglichkeit
sich für diesen Weg zu entscheiden."
(ug/dig,nvl)

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