- 15.06.2000, 12:22:10
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Zierler weist FSG-Kritik zurück
Wien, 2000-06-15 (fpd) - Scharf wies heute FPÖ-Generalsekretärin
Theresia Zierler die Kritik der FSG an Vizekanzlerin Riess-Passer
zurück. ****
"Nein sagen, drohen, streiken - das waren die bisherigen
Hauptprogrammpunkte der Gewerkschaft, von echter und konstruktiver
Gesprächsbereitschaft keine Rede", kritisierte Zierler. "Die
Schlagworte, derer sich die Gewerkschaften bedienen, erinnern wohl
auch nicht zufällig an die inhaltslosen Phrasen der SPÖ."
Allein der ideologische Ansatzpunkt der Gewerkschaften sei eine
glatte Themaverfehlung. Der Vizekanzlerin sei es bei den
Verhandlungen um soziale Gerechtigkeit und die Absicherung des
Pensionssystems gegangen, den Gewerkschaften um die Absicherung von
Privilegien, betonte Zierler. Wenn es um soziale Gerechtigkeit gehe,
könne man sich nicht erpressen lassen. Das sei nicht
Bewegungslosigkeit, sondern Rückgrat.
Die bisherige Konzeptlosigkeit der Gewerkschaft sei allein gestern
wieder klar zu Tage getreten. "Die einen begaben sich wieder an den
Verhandlungstisch, die anderen drohten nach wie vor unverhohlen mit
Streik und Kampf. Soviel zum Thema ‚Orientierungslosigkeit‘", meinte
Zierler abschließend. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 / 5620
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