Bodenseehochschule: Wichtiger Zukunfts-Impuls BILD

IBK-Präsident Sausgruber: "Wesentliche Weichenstellung für Zusammenarbeit von Universitäten und Hochschulen"

Bregenz (VLK) - Der Präsident der Internationalen
Bodenseekonferenz (IBK), Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber, erwartet sich "vom Projekt 'Internationale Bodenseehochschule' einen wichtigen Zukunfts-Impuls für die Entwicklung der Region". Anlässlich eines prominent besetzten Symposiums im Montfortsaal des Vorarlberger Landhauses in
Bregenz bezeichnete Sausgruber in seiner Eröffnungsansprache
die Bodenseehochschule als "wesentliche Weichenstellung für
die Zusammenarbeit von Universitäten und Hochschulen". An der Veranstaltung nahmen rund 70 Experten aus dem Bildungsbereich
teil. ****

Trotz der - aus nationalstaatlicher Sicht gesehenen -geografischen Randlage der Bodenseeanrainerländer "verbessern
wir durch eine verstärkte Zusammenarbeit der Universitäten
und Hochschulen und durch die Bündelung des Angebotes allen
jungen Menschen in der Bodenseeregion den Zugang zu gehobenen Bildungseinrichtungen", so Sausgruber. In der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) sind die deutschen Länder Baden-Württemberg und Bayern, die Schweizer Kantone Schaffhausen, Thurgau, Zürich, St. Gallen und beide Appenzell, das
Fürstentum Liechtenstein sowie das österreichische Bundesland Vorarlberg zusammengeschlossen.

Ziel des Symposiums ist es, über die geplante
Zusammenarbeit der Hochschulen im Bodenseeraum und über
bereits bestehende grenzüberschreitende Studiengänge zu informieren. Das Symposium dient im Wesentlichen auch dazu, Lösungen für die noch offenen Fragen des Zuganges zu den Studiengängen, der Studiengebühren und der Anerkennung von Studienleistungen und -abschlüssen zu finden.

Peter Wieser, Vorsitzender der Kommission für Bildung, Wissenschaft und Forschung der IBK, präsentierte das
dreistufige Entwicklungskonzept einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Hochschulen im Bodenseeraum. "In einer
ersten Stufe ('Kooperationsverbund') arbeiten seit Herbst
1999 die Universitäten Zürich und Konstanz sowie die Fachhochschulen Konstanz, St. Gallen, Ravensburg/Weingarten, Furtwangen und Dornbirn in einem informellen
Kooperationsverbund zusammen. Parallel dazu laufen
Vorarbeiten für einen Staatsvertrag ('Kooperationsrat').
Darin sollen sämtliche Hochschulen und Institute der
Bodenseeregion zur gemeinsamen Weiterentwicklung des
Projektes zusammengefasst werden." In der Folge sollen dann
die Genehmigungs- und Ratifizierungsverfahren abgewickelt
werden. Im Endausbau des Projektes "Bodensee-Hochschule" im
Jahr 2006 sollen sämtliche in einem anderen IBK-Mitgliedsland erworbenen akademischen Grade automatisch (ohne
Nostrifizierung im jeweiligen Inland) anerkannt sein.

Fachreferenten aus St. Gallen, Konstanz, Rorschach,
Dornbirn, Liechtenstein und Kempten stellten im Anschluss
ihre Einrichtungen und im Hochschulverbund laufende
Studiengänge vor:
- Mechatronik, Master of Science: Prorektor Prof. Josef Graf
(FH St. Gallen)
- Information Engineering, Master of Science: Prorektor Prof.
Marc Scholl (Universität Konstanz)
- Soziale Arbeit: Rektor Bernhard Gertsch (Hochschule für
Soziale Arbeit, Rorschach)
- Mechanical Engineering and International Sales Management:
Rektor Prof. Guntram Feuerstein (FH Vorarlberg, Dornbirn)
- Entwicklungsmöglichkeiten FH Liechtenstein: Direktor Klaus Näscher (FH Liechtenstein)
- Entwicklungsmöglichkeiten FH Kempten/Lindau: Präsident
Peter Kürn (IHK Lindau).
(pam/tm/dw/dig,nvl)

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