Elisa 2000: Erste Bank und Baumax gewinnen Social Sponsoring Preis

Caritas und "Gewinn" vergeben zum dritten Mal Social Sponsoring Preis

* G E S P E R R T bis 31.5.00, 19.00 *

Wien, 31.05.00 (car-pd): Die "Elisa", der Preis für engagiertes Social Sponsoring, ging in diesem Jahr an die Erste Bank und Baumax. Die Gold-Elisa in der Kategorie "Caritas" übernahm Generaldirektor Andreas Treichl für die Erste Bank, die mit ihrem sozialen Einsatz bewies, dass großer wirtschaftlicher Erfolg und professionelles soziales Engagement einander fördern. Nicht nur die optische Präsenz der Erste Bank in der Caritas-Kampagne war stark, auch die Mitarbeiter waren außergewöhnlich aktiv. Das Engagement von Führungsebene und Betriebsrat motivierte zu viel Initiative und eigenen Aktionen. Die Erste Bank finanzierte für die Caritas mit einer Million Schilling den Kauf eines Frauenhauses im Kosovo und hilft damit, dort betreuten Frauen und Kindern Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu schenken. Die Erste Bank übernahm darüber hinaus die Kosten der Caritas- Kampagne für den Kosovo.

Soziales Engagement als Unternehmenskultur

Das soziale Engagement erfasste alle Ebenen des Unternehmens: die Mitarbeiter spendeten in einer spontanen Aktion 800.000 Schilling und garantierten den laufenden Betrieb des Frauenhauses für ein Jahr. Zusätzlich wollten die Mitarbeiter auch etwas für die Kinder im Krisengebiet tun. Erfolgreiche Broker und deren Kolleginnen zeigten sich im Teddybärsammeln für die Kinder des Kosovo ebenso ambitioniert wie im Tagesgeschäft. Hunderte Teddybären wurden gesammelt, der Caritas übergeben und in den Kosovo gebracht. "Die Erste Bank und ihre Mitarbeiter setzen sich überzeugend dafür ein, Menschen in Not mit einer dauerhaften Partnerschaft zu helfen - dieses Anliegen ist deutlich in der Unternehmenskultur verankert," sagt Caritas Kommunikationsleiterin Elisabeth Hotter. Dieser gemeinsame Einsatz von Unternehmen und Mitarbeitern überzeugte die Jury bestehend aus Max Kothbauer (PSK), Georg Waldstein (Gewinn), Helene Karmasin (Gallupinstitut), Elisabeth Gürtler (Hotel Sacher), Helmut Schüller (WU Seelsorger) und Franz Küberl (Caritas). Platz zwei belegt Wech Kärntner Truthahnverarbeitung GmbH, Platz drei Maierhofer GmbH. & CO KG, beide mit Projekten für die Caritas Kärnten.

Baumax gewinnt mit "Humanprojekt"

Baumax ist Gewinner der allgemeinen Kategorie. Vorstandsvorsitzender Martin Essl übernahm von Caritaspräsident Franz Küberl und Gewinn-Herausgeber Georg Waldstein die Elisa- Statue. Das Humanprogramm des Unternehmens konnte sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen. 1986 gegründet, unterstützt dieses Programm fast 200 Sozialorganisationen im In- und Ausland mit jährlich einer Million Schilling. 1999 waren die Partnerorganisationen Kinderkrebshilfe, SOS Kinderdörfer, Pro Juventute und die Lebenshilfe. Das engagierte Projekt möchte Menschen sinnvoll beschäftigen und ihnen damit das Gefühl geben, mehr als nur Spendenempfänger zu sein. "Hilfe zur Selbsthilfe" ist das Motto. Ein eigens eingerichtetes Büro koordiniert alle Aktivitäten des Humanprogramms und vermittelt zwischen den Organisationen und Schömer Baumax.

Sozialer Nutzen, Effizienz und Kreativität als Kriterien

Platz zwei ging an VA-Tech mit dem engagierten Projekt für "Ärzte ohne Grenzen", mit dem dritten Platz wurde Elizabeth Arden für ihre Aktion mit den Cliniclowns ausgezeichnet. So unterschiedlich alle prämierten Projekte auf den ersten Blick scheinen - eines haben sie gemeinsam: Sie erfüllen die strengen Kriterien der Caritas. Ausgezeichnet werden sozialer Nutzen, Effizienz, Kreativität, Einbindung der Mitarbeiter und Integration in die Unternehmenskultur. "Unsere Kriterien sind streng", sagt Elisabeth Hotter, "doch die Elisa ist ein Preis, der für außergewöhnliche Leistungen vergeben wird. Spenden ist wichtig. Elisa soll zeigen, daß soziales Engagement nicht bei der Spende aufhört, sondern noch viel weiter geht. 2000 wurden mehr Projekte mit bessere Qualität für die Elisa eingereicht. Diese Steigerung im Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass österreichische Unternehmen zunehmend die Bedeutung des Social Sponsoring für den wirtschaftlichen Erfolg und die Motivation ihrer Mitarbeiter erkennen."

Sponsoren: Der Tiroler Künstler Hubert Flörl und die PSK

Die Elisa ist mehr als ein Preis. Sie ist eine wertvolle Bronzeplastik des renommierten tiroler Künstlers Hubert Flörl. Die Statue zeigt eine Frauenfigur, die heilige Elisabeth, auf einer stilisierten Rosenblüte und wurde der Caritas exklusiv für ihren Social Sponsoring Preis zur Verfügung gestellt. Der Künstler stiftet die Elisa heuer zum dritten Mal. Ebenfalls von Anfang an unterstützt die PSK den Social Sponsoring Preis von Caritas, Gewinn und Standard. Generaldirektor Max Kothbauer hat nicht nur in der Jury mitgearbeitet, sondern auch die Verleihung im Rahmen der Jugendstil-Zentrale der PSK ermöglicht. Clarissa Stadler moderierte für die Caritas ehrenamtlich die Elisa-Verleihung vor über hundert Gästen aus Wirtschaft und Medien.

Soziales Engagement zahlt sich aus

Soziales Engagement ist wichtig für den Erfolg eines Unternehmens. Eine Studie des Meinungsforschungsinstitutes Ipsos, die in Deutschland, Italien, Großbritannien und Frankreich durchgeführt wurde, bestätigt das: 86% der über 4.000 befragten Personen gaben an, Produkte jener Unternehmen zu bevorzugen, die sich für soziale Anliegen einsetzen. 89% halten sozial engagierte Unternehmen für glaubwürdiger als ihre nicht sozial engagierten Mitbewerber. Positiver Nebeneffekt: 87% der Befragten sind der Meinung, dass der Einsatz für humanitäre Anliegen die Loyalität der Mitarbeiter zum Unternehmen stärkt.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Caritas, Elisabeth Hotter
Tel.: (01) 878 12/113

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | CAR/CAR-PD