• 31.05.2000, 10:08:14
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Sacher: VPNÖ muss wieder auf einen konstruktiven gemeinsamen Weg zurückfinden

Vernaderungen und Verunglimpfungen von höchsten Parteirepräsentanten gedeckt

St. Pölten, (SPI) - "Die ÖVP-Niederösterreich sollte schön langsam
wieder auf einen konstruktiven und vor allem gemeinsamen Weg für das
Land Niederösterreich und seine Bürgerinnen und Bürger zurückfinden.
Heutige Aussagen von VP-Klubobmann LAbg. Klaus Schneeberger sind
jedenfalls nicht dazu angetan, Vertrauen zu schaffen, an die
Beibehaltung der in der Vergangenheit gewohnten Handschlagsqualität
zu glauben und vor allem die Fortsetzung eines erfolgreichen Weges
für die Zukunft Niederösterreichs zu garantieren. Weder werden sich
die NÖ Sozialdemokraten mit ihrem erfolgreichen Vorsitzenden NR Mag.
Karl Schlögl einem Diktat der ÖVP unterwerfen, noch wird die SPÖ von
ihrem Weg des konstruktiven Wettstreites der besten Ideen für das
Land abzubringen sein. Unser Herz schlägt für Niederösterreich und
die Menschen, was man angesichts jüngster Aussagen vieler
VP-Spitzenfunktionäre über den Partner in der Landesregierung bei der
ÖVP nicht unbedingt voraussetzen kann", nimmt der Klubobmann der NÖ
Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, Stellung zu Aussagen von
VP-Klubobmann Klaus Schneeberger.****

"Für uns Sozialdemokraten stellt sich einmal mehr die Frage, ob die
ÖVP mit ihrem derzeitigen Kurs nicht ausschließlich von ihren
parteiinternen Querelen und Auseinandersetzungen abzulenken sucht.
Die Causa LR Gabmann und sein Kampf gegen die designierte WK-Chefin
Zwatzl, die eskalierenden Kämpfe in den VP-Bezirksorganisationen -
Abwahl LAbg. Toms durch 3. Präsidenten Penz in Krems; Abwahl von
LAbg. Prober in Neunkirchen, Gegenkandidat VP-NR Kampichler - sind
derzeit nicht dazu angetan, Vertrauen in die Führungsqualitäten der
ÖVP-Niederösterreich zu haben. Während die NÖ Sozialdemokraten offen
und transparent, vor allem aber auf freundschaftlicher Basis wichtige
Weichenstellungen für die Zukunft vornehmen, verstrickt sich die ÖVP
in Flügelkämpfe zwischen Konservativen und Liberalen, zwischen
Bauern- und Wirtschaftsbund sowie ÖAAB. Populistische und vor allem
auf niedrigstem Niveau liegende Aussagen der
VP-Landesparteigeschäftsführerin der vergangenen Tage, die kaum ohne
Rückendeckung höchster Verantwortungsträger getätigt wurden, lassen
zudem einen "Nachfolge- und Profilierungskampf" der VP-Hardliner für
so manche nachzubesetzende VP-Regierungsfunktion vermuten. Ich hoffe,
die ÖVP findet sich wieder und stellt die Interessen des Landes vor
weiteren machtpolitischen Spielchen", so der SP-Klubobmann
abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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