Sacher: VPNÖ muss wieder auf einen konstruktiven gemeinsamen Weg zurückfinden

Vernaderungen und Verunglimpfungen von höchsten Parteirepräsentanten gedeckt

St. Pölten, (SPI) - "Die ÖVP-Niederösterreich sollte schön langsam wieder auf einen konstruktiven und vor allem gemeinsamen Weg für das Land Niederösterreich und seine Bürgerinnen und Bürger zurückfinden. Heutige Aussagen von VP-Klubobmann LAbg. Klaus Schneeberger sind jedenfalls nicht dazu angetan, Vertrauen zu schaffen, an die Beibehaltung der in der Vergangenheit gewohnten Handschlagsqualität zu glauben und vor allem die Fortsetzung eines erfolgreichen Weges für die Zukunft Niederösterreichs zu garantieren. Weder werden sich die NÖ Sozialdemokraten mit ihrem erfolgreichen Vorsitzenden NR Mag. Karl Schlögl einem Diktat der ÖVP unterwerfen, noch wird die SPÖ von ihrem Weg des konstruktiven Wettstreites der besten Ideen für das Land abzubringen sein. Unser Herz schlägt für Niederösterreich und die Menschen, was man angesichts jüngster Aussagen vieler VP-Spitzenfunktionäre über den Partner in der Landesregierung bei der ÖVP nicht unbedingt voraussetzen kann", nimmt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, Stellung zu Aussagen von VP-Klubobmann Klaus Schneeberger.****

"Für uns Sozialdemokraten stellt sich einmal mehr die Frage, ob die ÖVP mit ihrem derzeitigen Kurs nicht ausschließlich von ihren parteiinternen Querelen und Auseinandersetzungen abzulenken sucht. Die Causa LR Gabmann und sein Kampf gegen die designierte WK-Chefin Zwatzl, die eskalierenden Kämpfe in den VP-Bezirksorganisationen -Abwahl LAbg. Toms durch 3. Präsidenten Penz in Krems; Abwahl von LAbg. Prober in Neunkirchen, Gegenkandidat VP-NR Kampichler - sind derzeit nicht dazu angetan, Vertrauen in die Führungsqualitäten der ÖVP-Niederösterreich zu haben. Während die NÖ Sozialdemokraten offen und transparent, vor allem aber auf freundschaftlicher Basis wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vornehmen, verstrickt sich die ÖVP in Flügelkämpfe zwischen Konservativen und Liberalen, zwischen Bauern- und Wirtschaftsbund sowie ÖAAB. Populistische und vor allem auf niedrigstem Niveau liegende Aussagen der VP-Landesparteigeschäftsführerin der vergangenen Tage, die kaum ohne Rückendeckung höchster Verantwortungsträger getätigt wurden, lassen zudem einen "Nachfolge- und Profilierungskampf" der VP-Hardliner für so manche nachzubesetzende VP-Regierungsfunktion vermuten. Ich hoffe, die ÖVP findet sich wieder und stellt die Interessen des Landes vor weiteren machtpolitischen Spielchen", so der SP-Klubobmann abschließend.
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