• 29.05.2000, 12:21:26
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  • OTS0155

Laska für sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze für Jugendliche=

Wien, (OTS) Im Rahmen einer Pressekonferenz betonte
Unterrichtsministerin Gehrer, dass die Stiftungen, die es seit
1998 gibt, und in denen Jugendliche, die keine Lehrstelle finden,
eine fachgerechte Ausbildung erhalten, nicht mehr weiter fort
geführt werden sollen.

Der Begründung seitens der Bundesministerin, dass sich diese
nicht rechnen würden, entgegnete Vizebürgermeisterin Grete Laska
gegenüber der Rathauskorrespondenz, dass die Vermittlungsquote von
23 Prozent, wie Gehrer im Zusammenhang mit den Stiftungen
behauptete, mit der Statistik auf Wiener Ebene keinesfalls
übereinstimme. Allein durch die Stiftungen, des Auffangnetzes,
konnten 52 Prozent der Jugendlichen in ein reguläres
Lehrverhältnis vermittelt werden. Wien liegt mit dieser Quote an
vorderster Front. "Jeder Jugendliche muss die Chance haben, einen
sicheren und seinen Fähigkeiten entsprechenden Ausbildungsplatz zu
bekommen", betonte Laska weiter.

Darüber hinaus fordert Laska die Bundesregierung auf, für den
Fall, dass es tatsächlich nur mehr Lehrgänge geben sollte,
Ausbildungsplätze für alle Jugendlichen gewährleistet sein müssen.
"Es wäre falsch, bei der Ausbildung der Jugendlichen zu sparen.
Denn sie sind unsere Zukunft", so die Vizebürgermeisterin
abschließend. (Schluss) bz

Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Barbara Zima
Tel.: 4000/81 850
e-mail: [email protected]

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