Der Österreich-Boykott im Kultur- und Bildungsbereich dauert an

Wien (OTS) - Der öks Österreichische Kultur-Service wurde heute davon informiert, dass das niederländische Bildungs- und Kulturministerium aufgrund der aktuellen politischen Lage in Österreich nicht bereit ist, an einem Erfahrungsaustausch mit österreichischen Experten zum Thema "Kulturelle Bildung" teilzunehmen.

Geplant war für diesen Herbst die Durchführung einer österreichisch-niederländischen Fachkonferenz, bei der der neue holländische Lehrplan "kulturelle und kunstsinnige Bildung", der ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit des Kunst- und des Bildungsbereiches eröffnet, hätte vorgestellt und diskutiert werden sollen. Die diesbezüglichen Planungsarbeiten wurden nunmehr von niederländischer Seite ausgesetzt.

Die Dauer der Sistierung wurde mit der Amtszeit der gegenwärtigen Bundesregierung terminisiert.

Das Verhalten des niederländischen Bildungsministeriums macht deutlich, dass sich - entgegen diversen politischen Aussagen namhafter Regierungsvertreter in den letzten Tagen - der Boykott der 14 EU-Länder nach wie vor nicht auf die Verweigerung des Händeschütteln einzelner politischer Entscheidungsträger beschränkt, sondern die internationale Zusammenarbeit im Kultur- und Bildungsbereich existentiell gefährdet.

Dementsprechend appelliert der öks an die Bundesregierung, alles zu tun, um einen ungehinderten Informations- und Erfahrungsaustausch im Bereich von Kultur und Bildung mit den übrigen EU-Ländern in vollem Ausmaß sicherzustellen.

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