BM Schmid zu LH Weingartner: "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!"

Scharf reagiert der freiheitliche Verkehrsminister Michael Schmid auf die verbalen Entgleisungen von Tirols Landeshauptmannes Wendelin Weingartner. Dieser hat Schmid vorgeworfen, "knieweich" zu sein und einen "faulen Kompromiß" mit der Europäischen Kommission in der Ökopunkte-Frage aushandeln zu wollen. Im besonderen legt der Verkehrsminister Wert darauf, daß seine Vorgangsweise von der gesamten Regierung geheißen und gebilligt wurde. "Der Tiroler Landeshauptmann möge sich bei seinen eigenen Parteifreunden informieren, bevor er unsachliche Kommentare von sich gibt", regt Schmid an.

Schmid habe mit dem vorliegenden Transitvertrag ein von Weingartner mit verhandeltes Vertragswerk zu vollziehen, das auf bewußt falschen Zahlen basiert. Ebenfalls sei dieser Transitvertrag im Bezug auf seinen abenteuerlichen Plafondierungs- und Beobachtungsmechanismus bestenfalls für eine Kuriositätensammlung geeignet.

"Weingartner hat 1991 mitverhandelt und ist nunmehr höchst verantwortlich für die Unvollziehbarkeit dieses Werkes", stellt Schmid klar. Der vom Minister angestrebte Kompromiß bedeute für Tirol insgesamt eine Absenkung der Fahrten und stelle darüber hinaus eine Aufrechterhaltung des Vertrages bis 2003 sicher.

Bundesminister Michael Schmid strebt eine umgehende Lösung an und verwehrt sich dagegen, von Landeshauptmann Weingartner als "knieweich" bezeichnet zu werden: "Mit derartigen Äußerungen soll er zurückhaltend sein, zumal er sich in dieser Frage seine eigene Glaubwürdigkeit schon längst amputiert hat und sich die EU-Klage betreffend nur noch als Ideenkopierer von Fritz Gurgiser präsentiert.."

Schmid freue sich bereits auf die Versammlung auf der Brenner-Autobahn Ende Juni und die öffentliche Diskussion mit dem Landeshauptmann Weingartner im Sinne der Wahrheitsfindung in der Ökopunkte-Causa.

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