"Tempokontrolle - Ruhig Blut"

Neue Verkehrssicherheitsaktion in Niederösterreich

St.Pölten (NLK) - "Tempokontrolle - Ruhig Blut" ist das Motto der neuen Verkehrssicherheitsaktion, die ab Juni in Niederösterreich gestartet wird und die heute in St.Pölten unter anderem von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und ORF Niederösterreich-Intendantin Dr. Monika Linder vorgestellt wurde. Die Aktion ist eine Initiative des ORF NÖ und wird vom Land Niederösterreich, der NÖ Versicherung, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, dem Landesgendarmeriekommando, der NÖ Heimatwerbung und dem Kurier unterstützt. Ziel der Kampagne ist es, die Raser einzubremsen und damit Unfälle zu vermeiden. Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit sind rund 40 Prozent der tödlichen Unfälle auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. "Vier Prozent der Autofahrer sind unbelehrbar und rasen trotzdem. Sie werden wir mit dieser Aktion auch nicht überzeugen können", meinte heute Dr. Othmar Thann vom Kuratorium für Verkehrssicherheit. Er rechne heuer mit rund 1.000 Toten.

Landeshauptmann Pröll betonte, dem hohen Blutzoll auf Österreichs und Niederösterreichs Straßen müsste mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen der Kampf angesagt werden. Pröll: "Jeder soll sich seiner Geschwindigkeit bewußt sein und sich selbst kontrollieren".

Einen Aktionstag wird es am Donnerstag, 8. Juni geben: An insgesamt sieben Standorten auf Bundesstraßen, einer Autobahn und Ortsdurchfahren in Niederösterreich werden Verkehrsteilnehmer verstärkt mit mobilen Tempoanzeigern kontrolliert. Im Anschluss daran wird die Gendarmerie mit Laserpistolen eine zweite Messung durchführen. Die Autofahrer werden dann - je nach Geschwindigkeit -entweder gestraft oder gelobt.

Der ORF Niederösterreich strahlt ab morgen Radio- und TV-Spots aus und wird laufend auf die Aktion aufmerksam machen. Der Kurier wird neben der laufenden Berichterstattung in der Sonntagsausgabe am 4. Juni einen Folder beilegen und auf den Aktionstag am 8. Juni hinweisen. Die NÖ Heimatwerbung stellte 1.000 Plakatstellen an allen wichtigen Standorten bereit. Finanziert wird die gesamte Kampagne vom Land Niederösterreich, der NÖ Versicherung und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit.

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