Salesianerinnenkirche: Restaurierung der Kuppelmalereien

Wien, (OTS) Die wertvollen Kuppelmalereien der Salesianerinnenkirche von Giovanni Antonio Pellegrini sollen restauriert werden. Die Kosten dafür betragen nach bisherigen Berechnungen 7,8 Millionen Schilling, die zu je einem Drittel von der Erzdiözese, dem Bundesdenkmalamt und dem Wiener Altstadterhaltungsfonds getragen werden sollen.

Kulturstadtrat Peter Marboe, der die Kuppelmalerein am
Dienstag besichtigte, verwies in diesem Zusammenhang auf die großen Leistungen des Altstadterhaltungsfonds für Restaurierungsarbeiten an Wiener Kirchen. So wurden aus dem Fonds
in den Jahren 1999 und 2000 bereits 68,6 Millionen Schilling für entsprechende Arbeiten an Wiener Kirchen vergeben, seit 1996 sind
es insgesamt 174,6 Millionen Schilling.****

Die Salesianerinnenkirche ist Teil einer einheitlichen hochbarocken Klosteranlage, die von Kaiserin Amalia Wilhelmina als Kloster mit Witwensitz gestiftet und 1717-28 von Donato Felice d’ Allio, dem auch in Klosterneuburg tätigen Architekten, errichtet wurde. Die Kuppelmalereien stellen die Himmelfahrt Mariens dar und sind in der seltenen Technik Öl auf Putz ausgeführt. Der Venezianer Giovanni Antonio Pellegrini zählt zu den virtuosesten Künstlern seiner Zeit und war auch in Paris, Prag und Dresden tätig. Mit der Außenrenovierung der Salesianerinnenkirche wurde -ebenfalls mit Hilfe des Altstadterhaltungsfonds bereits vor zehn Jahren begonnen, jetzt werden die Arbeiten im Inneren der Kirche durchgeführt.

Sondersubvention für den Stephansdom

In der letzten Sitzung des Altstadterhaltungsbeirates wurde auch eine Sondersubvention von fünf Millionen Schilling für den Stephansdom bewilligt, die für die derzeit laufenden Arbeiten gewidmet ist, um diese schneller zum Abschluss zu bringen. Weiters wurde in dieser Sitzung auch der Beschluss gefasst, die Sanierung der Otto-Wagner-Kirche auf der Baumgartner Höhe mit insgesamt 65 Millionen Schilling aus dem Altstadterhaltungsfonds zu fördern.
Die Restaurierungsarbeiten werden sich über mehrere Jahre erstrecken. (Schluss) gab

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