Nebenbahnen: GRÜNE gehen zu ÖBB auf Konfrontationskurs

Unterschriftensammlung auf Bahnhöfen Wien, Graz, Wr. Neustadt und Linz sowie in Zügen und via Hotline und Internet

Wien (OTS) Die Grünen gehen jetzt wegen der geplanten österreichweiten Einstellung von Nebenbahnen endgültig auf Konfrontationskurs zur ÖBB-Führung. "Obwohl seit Tagen zahlreiche Bürgermeister und Betroffene vehement gegen die Schließungspläne der ÖBB Protest einlegen, haben es ÖBB-Generaldirektor Draxler und Verkehrsminister Schmid bisher nicht einmal der Mühe wert gefunden, wenigstens klarzustellen, welche Strecken bis wann konkret eingestellt werden sollen. Offenbar befinden sich beide derzeit auf Tauchstation", zeigt sich die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger, empört. Die Grünen wollen daher nun noch einen Zahn zulegen und ab morgen unter dem Motto "Ausbauen statt Einstellen" ihre österreichweite Unterschriftenkampagne für den Erhalt der Nebenbahnen starten.

Ab morgen Donnerstag werden von den Grünen auf den Hauptbähnhöfen in Graz, Linz und Wr. Neutstadt Infostände aufgestellt. Am Wiener Südbahnhof sowie auf der Strecke Wien-Wr. Neustadt werden ab 9.30h vormittag die Grüne Verkehrssprecherin Eva Lichtenberger sowie Umweltsprecherin Eva Glawischnig die Bahnkunden direkt informieren und Unterschriftenlisten verteilen. In den nächsten Tagen sollen auf Bahnhöfen in weiteren Städten Infostände folgen. Gleichzeitig wird ab morgen unter der Wiener Telefonnummer 01-521 25-Dw 203 oder Dw 270 eine "Nebenbahn-Hotline" eingerichtet, bei der von 9 bis 17h Unterschriftenlisten bestellt werden können. Auch in allen grünen Landesbüros sollen ab diesem Zeitpunkt Listen aufliegen. Unter der Internet-Adresse www.gruene.at sollen Interessierte direkt die Möglichkeit erhalten, ihre Unterschrift abzugeben. Die Grünen fordern von der Bundesregierung eine fünfjährige Bestandsagrantie sowie ein konkretes Ausbau- und Attraktivierungskonzept für jede einzelne Nebenbahnstrecke.

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