Kronberger: Frischer Wind in Europa für Erneuerbare Energien

Richtlinienvorschlag bietet große Chance für Strom aus Sonne, Wasser, Wind und Biomasse

Wien, 2000-05-17 (fpd) - Als "gelungenen Entwurf" bezeichnet der freiheitliche Umweltexperte und EU-Abgeordnete Hans Kronberger den soeben vorgelegten Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen. Darin ist vorgesehen, daß Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse eine echte Entwicklungschance zur Marktfähigkeit erhält. Da die Durchsetzung der ehrgeizigen EU-Ziele, wonach die Stromerzeugung aus Erneuerbarer Energie bis zum Jahr 2010 auf über 22% erhöht werden soll, vorwiegend den Mitgliedsländern überlassen wird, sind diese besonders gefordert. ****

Für Österreich schlägt Kronberger vor, das Kärntner Modell, bei dem mit einem marginalen Aufschlag von nur 0,2 Groschen/kWh eine echte Entwicklungschance für die Erneuerbaren geschaffen wurde, für das ganze Land zu übernehmen. Der derzeit in Begutachtung befindliche ElWOG-Entwurf (Elektrizitätswirtschafts und -organisationsgesetz), der nicht nur einen Handel mit Stromzertifikaten vorsieht, sondern auch die ökologisch fortschrittlichen Landeshauptleute entmündigen würde, ist für Kronberger kein geeignetes Modell für einen Durchbruch der sauberen Stromerzeugung. "Das Freikaufen von Umweltverpflichtungen (Reduzierung der Treibhausgase) durch Zertifikate ist kein effizienter Weg zum Klimaschutz. Außerdem entspricht der Entwurf nicht den Vorstellungen der Europäischen Umweltpolitik, die eine Investitionssicherheit für die Betreiber von Wind, Wasser, Biomasse und Photovoltaikanlagen, vorsieht", meint Kronberger.(Schluß)

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