- 17.05.2000, 12:16:25
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Kronberger: Frischer Wind in Europa für Erneuerbare Energien
Richtlinienvorschlag bietet große Chance für Strom aus Sonne, Wasser, Wind und Biomasse
Wien, 2000-05-17 (fpd) - Als "gelungenen Entwurf" bezeichnet der
freiheitliche Umweltexperte und EU-Abgeordnete Hans Kronberger den
soeben vorgelegten Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission
zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen.
Darin ist vorgesehen, daß Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse
eine echte Entwicklungschance zur Marktfähigkeit erhält. Da die
Durchsetzung der ehrgeizigen EU-Ziele, wonach die Stromerzeugung aus
Erneuerbarer Energie bis zum Jahr 2010 auf über 22% erhöht werden
soll, vorwiegend den Mitgliedsländern überlassen wird, sind diese
besonders gefordert. ****
Für Österreich schlägt Kronberger vor, das Kärntner Modell, bei dem
mit einem marginalen Aufschlag von nur 0,2 Groschen/kWh eine echte
Entwicklungschance für die Erneuerbaren geschaffen wurde, für das
ganze Land zu übernehmen. Der derzeit in Begutachtung befindliche
ElWOG-Entwurf (Elektrizitätswirtschafts und -organisationsgesetz),
der nicht nur einen Handel mit Stromzertifikaten vorsieht, sondern
auch die ökologisch fortschrittlichen Landeshauptleute entmündigen
würde, ist für Kronberger kein geeignetes Modell für einen Durchbruch
der sauberen Stromerzeugung. "Das Freikaufen von
Umweltverpflichtungen (Reduzierung der Treibhausgase) durch
Zertifikate ist kein effizienter Weg zum Klimaschutz. Außerdem
entspricht der Entwurf nicht den Vorstellungen der Europäischen
Umweltpolitik, die eine Investitionssicherheit für die Betreiber von
Wind, Wasser, Biomasse und Photovoltaikanlagen, vorsieht", meint
Kronberger.(Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 / 5620
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