ViKOM unterstützt Kampagne für Österreich

Der Verband für interne Kommunikation (ViKOM), als überparteilicher Kommunikationsverband Österreichs, unterstützt die PRVA-Initiative "Kampagne für Österreich". Konkret geht es dabei um die professionelle Krisenkommunikation zur langfristigen Imagepflege Österreichs.

Wien (OTS) - Als Kommunikationsverband sieht der ViKOM die derzeitige Situation, in der sich Österreich befindet, insbesondere auch als Versagen der Kommunikation in Europa. Dort wird derzeit viel und laut argumentiert, mit dem Effekt, dass sich - so scheint es -alle immer weniger verstehen. Durch das Reden kommen also nicht die Leut' zusammen, vielmehr vermehren sich die "Missverständnisse". Es herrscht ein Krieg der Worte und der Bilder - der Zerrbilder. Schätzt man in der Demokratie an der Vielfalt der offenen Meinungsäußerung ihren objektivierenden Charakter, so vermisst der ViKOM diesen schmerzhaft beim Thema "Österreich und die EU".

"Diese Lern- und Leidensphase wäre überflüssig gewesen, hätte man schon in der Vergangenheit professionell kommuniziert", so ViKOM-Präsident Ernst Primosch, "allein auf die imagebildende Kraft unserer Lipizzaner und Mozartkugeln zu vertrauen, kann in Zeiten der totalen kommunikativen Vernetzung der Welt nicht mehr als professionelle Kommunikation bezeichnet werden".

Europa steckt in einer veritablen Kommunikationskrise und das wirkliche Opfer ist nicht Österreich - sondern der Europagedanke, das "Pflänzlein" der sich bildenden europäischen Wertegemeinschaft. Wir haben versagt, Europa hat versagt: Egoismen werden gepflegt, beleidigt Wunden geleckt, Pyrrhussiege gefeiert oder gar verstohlen politisches Kleingeld gezählt, ein Groscherlgeschäft. Pattstellung und kein Ausweg?

"Gerade als Kommunikationsverband fühlen wir uns berufen", so Marita Roloff, Vizepräsidentin des Verbandes, "den Anstoß zur Verständigung zu geben. Will die Staatengemeinschaft der EU glaubwürdig bleiben, dann muss sie aktiv werden, und zwar mit einem professionellen Krisenmanagement. Kleinen Kindern gesteht man in ihrem Kommunikationsverhalten die Spontanität, Trotz und Bockigkeit zu. Die EU sollte aber schön langsam erwachsen werden."

Im besten Sinne und wertneutral fordert der ViKOM daher:
Kommunikatoren aller Länder vereinigt euch - eröffnen wir den kon-struktiven Dialog. Bei der Dachorganisation der Unternehmenskommunikatoren, FEIEA, ist das bereits passiert. Im Gegensatz zu anderen Organisationen, in denen Österreicher reihenweise aus ihren Funktion gekippt wurden, hat man die für Herbst 2000 designierte Präsidentin, die Österreicherin Dr. Birgit Snizek, ihres Zeichens auch Vorstandsmitglied des ViKOM, dezidiert in ihrem Auftrag bestätigt.

Der ViKOM und die in ihm vertretenen Kommunikatoren sehen ihre Aufgabe im Rahmen der "Kampagne für Österreich" nun darin, einen Beitrag dazu zu leisten, Europa wieder auf die Sprünge zu helfen. Naiver Gedanke? Nun: In Österreich gab's in den siebziger Jahren einen großen Hit von Wolfgang Ambros, mit dem es die Kommunikatoren nicht halten wollen. "Der Hofer woa's" und aus.

"Die Situation ist ernst. Mit dem überparteiliche Zusammenschluss aller Experten in Sachen Kommunikation eröffnen wir einen konstruktiven Dialog ", meint ViKOM-Präsident Ernst Primosch, "denn die konsequente Pflege der Kommunikation - auch bei Missverständnissen oder unterschiedlichen Positionen - muss das verbindende, und nicht das trennende Element Europas und seiner Wertegemeinschaft sein - genauso wie in Unternehmen und sonstigen sozialen Gefügen."

Im unabhängigen Kommunikationsverband ViKOM sind mehr als 200 der renommiertesten österreichische Unternehmen vertreten.

Rückfragehiweis: Mag. Christoph Neumayer
GF ViKOM
Tel. 01/711 35-2311

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