• 09.05.2000, 14:18:13
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  • OTS0234

ViKOM unterstützt Kampagne für Österreich=

Der Verband für interne Kommunikation (ViKOM), als überparteilicher Kommunikationsverband Österreichs, unterstützt die PRVA-Initiative "Kampagne für Österreich". Konkret geht es dabei um die professionelle Krisenkommunikation zur langfristigen Imagepflege Österreichs.

Wien (OTS) - Als Kommunikationsverband sieht der ViKOM die
derzeitige Situation, in der sich Österreich befindet, insbesondere
auch als Versagen der Kommunikation in Europa. Dort wird derzeit viel
und laut argumentiert, mit dem Effekt, dass sich - so scheint es -
alle immer weniger verstehen. Durch das Reden kommen also nicht die
Leut' zusammen, vielmehr vermehren sich die "Missverständnisse". Es
herrscht ein Krieg der Worte und der Bilder - der Zerrbilder. Schätzt
man in der Demokratie an der Vielfalt der offenen Meinungsäußerung
ihren objektivierenden Charakter, so vermisst der ViKOM diesen
schmerzhaft beim Thema "Österreich und die EU".

"Diese Lern- und Leidensphase wäre überflüssig gewesen, hätte man
schon in der Vergangenheit professionell kommuniziert", so
ViKOM-Präsident Ernst Primosch, "allein auf die imagebildende Kraft
unserer Lipizzaner und Mozartkugeln zu vertrauen, kann in Zeiten der
totalen kommunikativen Vernetzung der Welt nicht mehr als
professionelle Kommunikation bezeichnet werden".

Europa steckt in einer veritablen Kommunikationskrise und das
wirkliche Opfer ist nicht Österreich - sondern der Europagedanke, das
"Pflänzlein" der sich bildenden europäischen Wertegemeinschaft. Wir
haben versagt, Europa hat versagt: Egoismen werden gepflegt,
beleidigt Wunden geleckt, Pyrrhussiege gefeiert oder gar verstohlen
politisches Kleingeld gezählt, ein Groscherlgeschäft. Pattstellung
und kein Ausweg?

"Gerade als Kommunikationsverband fühlen wir uns berufen", so
Marita Roloff, Vizepräsidentin des Verbandes, "den Anstoß zur
Verständigung zu geben. Will die Staatengemeinschaft der EU
glaubwürdig bleiben, dann muss sie aktiv werden, und zwar mit einem
professionellen Krisenmanagement. Kleinen Kindern gesteht man in
ihrem Kommunikationsverhalten die Spontanität, Trotz und Bockigkeit
zu. Die EU sollte aber schön langsam erwachsen werden."

Im besten Sinne und wertneutral fordert der ViKOM daher:
Kommunikatoren aller Länder vereinigt euch - eröffnen wir den
kon-struktiven Dialog. Bei der Dachorganisation der
Unternehmenskommunikatoren, FEIEA, ist das bereits passiert. Im
Gegensatz zu anderen Organisationen, in denen Österreicher
reihenweise aus ihren Funktion gekippt wurden, hat man die für Herbst
2000 designierte Präsidentin, die Österreicherin Dr. Birgit Snizek,
ihres Zeichens auch Vorstandsmitglied des ViKOM, dezidiert in ihrem
Auftrag bestätigt.

Der ViKOM und die in ihm vertretenen Kommunikatoren sehen ihre
Aufgabe im Rahmen der "Kampagne für Österreich" nun darin, einen
Beitrag dazu zu leisten, Europa wieder auf die Sprünge zu helfen.
Naiver Gedanke? Nun: In Österreich gab's in den siebziger Jahren
einen großen Hit von Wolfgang Ambros, mit dem es die Kommunikatoren
nicht halten wollen. "Der Hofer woa's" und aus.

"Die Situation ist ernst. Mit dem überparteiliche Zusammenschluss
aller Experten in Sachen Kommunikation eröffnen wir einen
konstruktiven Dialog ", meint ViKOM-Präsident Ernst Primosch, "denn
die konsequente Pflege der Kommunikation - auch bei
Missverständnissen oder unterschiedlichen Positionen - muss das
verbindende, und nicht das trennende Element Europas und seiner
Wertegemeinschaft sein - genauso wie in Unternehmen und sonstigen
sozialen Gefügen."

Im unabhängigen Kommunikationsverband ViKOM sind mehr als 200 der
renommiertesten österreichische Unternehmen vertreten.

Rückfragehiweis: Mag. Christoph Neumayer
GF ViKOM
Tel. 01/711 35-2311

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