Lichtenberger konstatiert Kamikaze-Anfall von ÖBB-Draxler

Heftige Kritik der Grünen an Einstellung der Nebenbahnen

Wien (OTS) "Die heute geäußerten Pläne von Draxler, daß 28 Prozent des gesamten ÖBB-Streckennetzes, das sind 80 Prozent der Nebenbahnen, eingestellt werden sollen, gleicht einem Kamikazeangriff auf den öffentlichen Personen- und Güterverkehr. Mit dieser selbtmörderischen Maßnahme beraubt sich die ÖBB eines wesentlichen Teils ihres Netzes", kritsiert die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger. Statt Einstellungen von Nebenbahnen, wäre eine weiterer Ausbau und Attraktivierung des gesamten Streckennetzes auch in der Region die einzige zukunftsweisende Antwort auf die Verkehrsprobleme in Österreich.

Offensichtlich ist Draxler nur mehr an den Hochleistungsstrecken zwischen den Hauptstädten interessiert, denn dort will er investieren. Anstatt den öffentlichen Verkehr abzuschaffen, sollte sich Draxler das Beispiel der Flächenbahn in der Schweiz anschauen und für Österreich adaptieren. "Wenn Draxler nicht sofort umdenkt, dann wird er als jener ÖBB-Chef in die Geschichte eingehen, der es geschafft hat, die Bahn wesentlicher Wettbewerbsvorteile zu berauben und einer weiteren Verlagerung des Verkehrs auf die Straße Vorschub geleistet zu haben.

Angesichts der Kürzungspläne von 15 Prozent für die Nebenbahnen seitens des Verkehrsministers Schmid drängt sich der Verdacht auf, daß zwei begeisterte Autofahrer an der Abschaffung der Bundesbahn arbeiten. Will Verkehrsminister Schmid weiterhin als Verkehrsminister ernst genommen werden, muß er seine Pläne zurücknehmen und auch den Unfug von Draxler sofort abstellen", so Lichtenberger.

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