1st European Congress on Bloodless Health Care in Genf

Genf (ots) - Bereits seit einigen Jahren ist ein Trend zur
blutlosen Heilbehandlung zu erkennen. Dieser wird nicht zuletzt dadurch verstärkt, daß Weltgesundheitsheitsorganisation (WHO) in diesem Jahr das Problem der mangelnden Sicherheit bei der medizinischen Verwendung von Blut zu einem Schwerpunktthema beim Weltgesundheitstag gemacht hat. Eine von vier Empfehlungen der WHO, wie die gefährliche Situation verbessert werden kann, lautete: Die unnötigen Transfusionen müssen reduziert werden!

Ein ähnliches Ziel verfolgt ein wissenschaftlicher Kongress, der am 11. und 12. Mai in Genf (Palexpo-Kongresszentrum) stattfindet. Mit ihren Referaten wollen die international anerkannten Spezialisten ein Umdenken bei den Medizinern erreichen und sie sensibilisieren, was den Gebrauch von Blutprodukten und die Alternativen zu Fremdblut angeht. Zur internationalen Fachtagung, dem "Ersten Europäischen Kongress für blutlose Medizin" werden über 500 Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen als Gäste erwartet.

Die Ausrichtung macht Prof. Donat Spahn, Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der Fachtagung, deutlich: "Die Vermeidung von Fremdblut erweist sich als wichtiges Ziel in der medizinischen Behandlung."

Um jedoch "diese hochwertige Versorgung bieten zu können, benötigen Ärzte ein breites Spektrum von Blutsparmethoden und Alternativen zu Fremdblut", fügt sein Komitee-Kollege Prof. Lawrence T. Goodnough hinzu.

Wie dramatisch es ist, im großen Stil Blut zu transfundieren, geht aus der eindringlichen Warnung von Prof. Spahn hervor. Er kommt zu dem Ergebnis, daß es "Transfusionen ohne Risiko eigentlich gar nicht gibt".

Auf dem Kongress werden deshalb erfolgreich angewandte Alternativen zum großzügigen Umgang mit Blut bei Heilbehandlungen vorgestellt. Die teilnehmenden Mediziner erhalten Informationen über die neuesten Methoden, wie Blutverluste eingeschränkt werden können, welche Medikamente die die Blutbildung beim Patienten fördern, welche Techniken es ermöglichen, verlorenes Blut wieder zu verwenden und welchen Entwicklungsstand künstliche Sauerstoffträger bereits erreicht haben. Wie breit das Spektrum der international anerkannten Spezialisten ist, machen die angesprochenen Fachrichtungen deutlich:
Chirurgie, Geburtshilfe, Neonatologie und Hämatologie.

Welchen Impuls dieser Ärztekongress erwarten läßt, unterstreicht Prof. Todd Rosengart, ebenfalls Mitglied des wissenschaftlichen Komitees: "Wir tragen dazu bei, dass aus der Theorie des Blutsparens Praxis wird".

Die Initiatoren des Kongresses sind das Institut Anästhesiologie des Universitätsspitals Zürich, die Abteilung für Anästhesiologie des Kantonsspitals in Genf und The Medical and Scientific Association for Informing and Assisting Patients.

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Weitere Informationen:
1. European Congress on Bloodless Health Care

Geneva, Switzerland
Palexpo
May 11. - 12. 2000

http://www.gobloodless.org

Organizing Bureau
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Scientific Committee
Prof. Donat Spahn
Prof. Francois Clergue
Prof. Joachim Boldt
Prof. Peter Earnshaw
Prof. Johannes Scheele
Prof. Jean-Francois Baron
Prof. Todd Rosengart
Prof. Lawrence T. Goodnough
Dr. Aryeh Shander
Dr. Armine Najand

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