• 09.05.2000, 13:19:40
  • /
  • OTS0210

1st European Congress on Bloodless Health Care in Genf=

Genf (ots) - Bereits seit einigen Jahren ist ein Trend zur
blutlosen Heilbehandlung zu erkennen. Dieser wird nicht zuletzt
dadurch verstärkt, daß Weltgesundheitsheitsorganisation (WHO) in
diesem Jahr das Problem der mangelnden Sicherheit bei der
medizinischen Verwendung von Blut zu einem Schwerpunktthema beim
Weltgesundheitstag gemacht hat. Eine von vier Empfehlungen der WHO,
wie die gefährliche Situation verbessert werden kann, lautete: Die
unnötigen Transfusionen müssen reduziert werden!

Ein ähnliches Ziel verfolgt ein wissenschaftlicher Kongress, der
am 11. und 12. Mai in Genf (Palexpo-Kongresszentrum) stattfindet. Mit
ihren Referaten wollen die international anerkannten Spezialisten ein
Umdenken bei den Medizinern erreichen und sie sensibilisieren, was
den Gebrauch von Blutprodukten und die Alternativen zu Fremdblut
angeht. Zur internationalen Fachtagung, dem "Ersten Europäischen
Kongress für blutlose Medizin" werden über 500 Ärzte
unterschiedlicher Fachrichtungen als Gäste erwartet.

Die Ausrichtung macht Prof. Donat Spahn, Mitglied des
wissenschaftlichen Komitees der Fachtagung, deutlich: "Die Vermeidung
von Fremdblut erweist sich als wichtiges Ziel in der medizinischen
Behandlung."

Um jedoch "diese hochwertige Versorgung bieten zu können,
benötigen Ärzte ein breites Spektrum von Blutsparmethoden und
Alternativen zu Fremdblut", fügt sein Komitee-Kollege Prof. Lawrence
T. Goodnough hinzu.

Wie dramatisch es ist, im großen Stil Blut zu transfundieren, geht
aus der eindringlichen Warnung von Prof. Spahn hervor. Er kommt zu
dem Ergebnis, daß es "Transfusionen ohne Risiko eigentlich gar nicht
gibt".

Auf dem Kongress werden deshalb erfolgreich angewandte
Alternativen zum großzügigen Umgang mit Blut bei Heilbehandlungen
vorgestellt. Die teilnehmenden Mediziner erhalten Informationen über
die neuesten Methoden, wie Blutverluste eingeschränkt werden können,
welche Medikamente die die Blutbildung beim Patienten fördern, welche
Techniken es ermöglichen, verlorenes Blut wieder zu verwenden und
welchen Entwicklungsstand künstliche Sauerstoffträger bereits
erreicht haben. Wie breit das Spektrum der international anerkannten
Spezialisten ist, machen die angesprochenen Fachrichtungen deutlich:
Chirurgie, Geburtshilfe, Neonatologie und Hämatologie.

Welchen Impuls dieser Ärztekongress erwarten läßt, unterstreicht
Prof. Todd Rosengart, ebenfalls Mitglied des wissenschaftlichen
Komitees: "Wir tragen dazu bei, dass aus der Theorie des Blutsparens
Praxis wird".

Die Initiatoren des Kongresses sind das Institut Anästhesiologie
des Universitätsspitals Zürich, die Abteilung für Anästhesiologie des
Kantonsspitals in Genf und The Medical and Scientific Association for
Informing and Assisting Patients.

ots Originaltext: Proske-PR & Organisation GmbH
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Kontakt:

Proske-PR & Organisation GmbH
Fax: +49-(0)8031-8008-88
E-mail: [email protected]

Weitere Informationen:
1. European Congress on Bloodless Health Care

Geneva, Switzerland
Palexpo
May 11. - 12. 2000

http://www.gobloodless.org

Organizing Bureau
Proske-Reisen & Organisation GmbH
Leiblstr. 24
D-83024 Rosenheim
Phone: +49 (0) 700 6070 7000
Telefax: +49 (0) 8031 80 88-12
eMail: [email protected]

Scientific Committee
Prof. Donat Spahn
Prof. Francois Clergue
Prof. Joachim Boldt
Prof. Peter Earnshaw
Prof. Johannes Scheele
Prof. Jean-Francois Baron
Prof. Todd Rosengart
Prof. Lawrence T. Goodnough
Dr. Aryeh Shander
Dr. Armine Najand

Bank Account
International Bank Transfers:
Raiffeisenbank Aschau eG
IBAN DE88 7116 2804 0000 0074 47
National Bank Transfers:
Raiffeisen Bank Aschau eG
BLZ 711 62804
Kto. 74 47

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EUN/OTS

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel