Vizebürgermeisterin Grete Laska zu F-Forderungen

"Gratiskinderbetreuugsplätze sind Wahlbetrug"

Wien, (OTS) Aus aktuellen Anlass nahm Vizebürgermeisterin und Sozialstadträtin Grete Laska im Rahmen des Bürgermeisterpressegesprächs zur Forderung der Freiheitlichen Partei nach Gratiskinderbetreuungsplätzen Stellung. "Um
politisches Kapital zu schlagen, fordert die Freiheitliche Partei wieder einmal Gratiskinderbetreuungsplätze. Wir werden das hervorragend bewährte Prinzip der sozialen Staffelung und der sozialen Treffsicherheit weiterverfolgen. Außerdem gehe ich davon aus, dass was Klubobmann Kabas 11 Uhr verspricht, er bereits um 11.30 Uhr wieder vergessen hat", leitete die Vizebürgermeisterin ein.

Derzeit stehen rund 75.ooo Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung. Ein Drittel bezahlt de facto keinen Beitrag, etwa ein Drittel der Beiträge ist gestaffelt und nur ein weiteres Drittel muss für den vollen Betreuungsbeitrag aufkommen. Diese soziale Staffelung gilt selbstverständlich nicht nur für gemeinnützige Träger, sondern auch für jene Betreuungsplätze die seitens der Stadt zugekauft werden. Ziel ist es auch im Zuge des weiteren Ausbaues, dieses System zu gewährleisten.

Darüber hinaus zeigt sich Laska verärgert über die angekündigte Unterschriftenaktion zu diesem Thema "Diese Aktion ist einmal mehr ein Versuch, um bei der WienerInnen für die verlogenen Pläne der FPÖ Zustimmung zu erheischen. Die Rechnung, Gratisbetreuungsplätze mit einem Kostenaufwand von nur 400 Millionen Schilling
finanzieren zu können, fällt einmal mehr unter Wahlbetrug", stellte Laska fest. Die Maßnahmen der FPÖ hätten einzig und allein eine Umverteilung der sozialen Transferleistungen von unten nach oben zum Ziel.

Die tatsächlichen Kosten für die Bereitstellung von Gratisplätzen würden sich auf rund 1,5 Milliarden Schilling belaufen. Einzig die Umstellung auf Bildungseinrichtungen für die Altersgruppe der 3-6 jährigen auf Bildungseinrichtungen wurde aufgrund der Tatsache, dass die Betreuerkosten vom Bund getragen werden müssten, zu einer spürbaren Kostenreduktion führen. "Qualität ist in Wien mit einem hohen pädagogischen Standard verbunden. Eine Verminderung dieser Qualität werden wir jedenfalls nicht zulassen", schloss Laska. (Schluss) zi

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