Hinterholzer: Schwere Versäumnisse von SP-Bauer bei Natura 2000

Jahrelange Untätigkeit muss jetzt eine Ende haben

St. Pölten (NÖI) Die schweren Versäumnisse des für Naturschutz zuständigen Landeshauptmannstellvertreters in Sachen "Natura 2000" müssen jetzt ausgelöffelt werden. So ist es seiner Untätigkeit zu verdanken, dass die Bevölkerung über etwaige Auswirkungen in keinster Weise informiert wurde. Erst das Eingreifen von Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka hat wesentliche Fortschritte gebracht. So wurde von ihm eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, sowie Informationsveranstaltungen initiiert. Ein erster großer Erfolg seiner Initiativen ist eine Gebietsreduktion bei den alpinen Gebieten um 30.000 Hektar. Dass sich SP-Bauer nun mit den Erfolgen von Landesrat Sobotka schmücken will, ist bedenklich, stellte LAbg. Michaela Hinterholzer zu den heutigen Aussagen der SP-NÖ klar.****

Verwunderlich sei aber auch die Aussage von SP-Genossen Feurer, dass Bauer als Klubobmann der Sozialdemokraten in die "Natura 2000" Belange nicht einbezogen wurde und offensichtlich völlig ahnungslos und von Informationen abgeschnitten wurde. "Bei der Volkspartei wird ein Klubobmann in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden". Mittlerweile ist aber SP-Bauer lange genug für den Naturschutz zuständig, um sich mit der Materie zu beschäftigen. Wir helfen ihm gerne dabei und unterstützen ihn auch mit Informationen, die wir uns mittlerweile selbst geholt haben. Ein Herausschwindeln aus der eigenen Verantwortung wird von uns aber nicht akzeptiert, so Hinterholzer.

Die Volkspartei werde jedenfalls weiterhin alles daran setzen, dass unsere positive Regionalentwicklung, die uns nicht zuletzt auf dem Weg zu einer "top-ten-Region" sehr weit gebracht hat, nicht durch die "Natura 2000" gefährdet wird. Wir müssen einen optimalen Ausgleich zwischen der ökologischen, aber auch der wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Komponente finden. "Untätigkeit, wie dies SP-Bauer derzeit betreibt, hilft uns da keinen Schritt weiter. Wir müssen die Dinge anpacken und im Sinne unserer Bevölkerung Lösungen finden", betonte Hinterholzer.

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