• 09.05.2000, 12:54:58
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  • OTS0195

Hinterholzer: Schwere Versäumnisse von SP-Bauer bei Natura 2000

Jahrelange Untätigkeit muss jetzt eine Ende haben

St. Pölten (NÖI) Die schweren Versäumnisse des für Naturschutz
zuständigen Landeshauptmannstellvertreters in Sachen "Natura 2000"
müssen jetzt ausgelöffelt werden. So ist es seiner Untätigkeit zu
verdanken, dass die Bevölkerung über etwaige Auswirkungen in keinster
Weise informiert wurde. Erst das Eingreifen von Landesrat Mag.
Wolfgang Sobotka hat wesentliche Fortschritte gebracht. So wurde von
ihm eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, sowie
Informationsveranstaltungen initiiert. Ein erster großer Erfolg
seiner Initiativen ist eine Gebietsreduktion bei den alpinen Gebieten
um 30.000 Hektar. Dass sich SP-Bauer nun mit den Erfolgen von
Landesrat Sobotka schmücken will, ist bedenklich, stellte LAbg.
Michaela Hinterholzer zu den heutigen Aussagen der SP-NÖ klar.****

Verwunderlich sei aber auch die Aussage von SP-Genossen Feurer,
dass Bauer als Klubobmann der Sozialdemokraten in die "Natura 2000"
Belange nicht einbezogen wurde und offensichtlich völlig ahnungslos
und von Informationen abgeschnitten wurde. "Bei der Volkspartei wird
ein Klubobmann in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden".
Mittlerweile ist aber SP-Bauer lange genug für den Naturschutz
zuständig, um sich mit der Materie zu beschäftigen. Wir helfen ihm
gerne dabei und unterstützen ihn auch mit Informationen, die wir uns
mittlerweile selbst geholt haben. Ein Herausschwindeln aus der
eigenen Verantwortung wird von uns aber nicht akzeptiert, so
Hinterholzer.

Die Volkspartei werde jedenfalls weiterhin alles daran setzen,
dass unsere positive Regionalentwicklung, die uns nicht zuletzt auf
dem Weg zu einer "top-ten-Region" sehr weit gebracht hat, nicht durch
die "Natura 2000" gefährdet wird. Wir müssen einen optimalen
Ausgleich zwischen der ökologischen, aber auch der wirtschaftlichen
und landwirtschaftlichen Komponente finden. "Untätigkeit, wie dies
SP-Bauer derzeit betreibt, hilft uns da keinen Schritt weiter. Wir
müssen die Dinge anpacken und im Sinne unserer Bevölkerung Lösungen
finden", betonte Hinterholzer.

Rückfragehinweis: VP Niederösterreich

Presse
Tel.: 02742/9020 DW 140

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