• 09.05.2000, 12:15:05
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  • OTS0169

Außenhandelsstellen betreiben bereits Österreich-Image-Pflege

Österreichs Handelsdelegierter in New York organisiert Auftritte österreichischer Politiker und Diplomaten

Wien (PWK) - Die österreichischen Außenhandelsstellen in den
EU-Ländern, in der USA und Japan haben bereits Aktivitäten zur
Image-Korrektur Österreichs gesetzt. Finanziert werden diese durch
ein kurzfristiges Sonderbudget, das vom Präsidium der
Wirtschaftskammer Österreich zur Aufklärung von Wirtschaftstreibenden
und Meinungsbildnern im Ausland bereitgestellt wurde. "Unsere
Maßnahmen zielen vorerst auf Information der
US-Wirtschaftsöffentlichkeit durch Vertreter Österreichs ab. In Folge
werden US-Vertreter für Testimonials herangezogen sowie allgemeine
Imagepflege betrieben", erklärt Benno Koch, Handelsdelegierter der
Wirtschaftskammer Österreich in New York, die aktuelle Vorgangsweise.

Bei Gesprächen mit Wirtschaftstreibenden, Vertretern österreichischer
Firmen, etc. zeigte sich, dass die Berichterstattung in den US-Medien
zwar objektiv, aber die Information über die letzten Entwicklungen in
Österreich unzulänglich sei, berichtet Koch. So organisierte die
Außenhandelsstelle New York beispielsweise ein Executive Breakfast
Briefing für Außenministerin Ferrero-Waldner vor Journalisten,
Fernsehteams und Fondsmanagern, einen Business-Lunch mit Österreichs
Botschafter Moser sowie ein Investoren-Dinner mit Johannes
Farnleitner als Sonderbeauftragten der österreichischen
Bundesregierung. Gleichzeitig wurde mit der ersten Radiowerbung im
Raum New York begonnen, über "Radio-Infomertials" soll die
Imagepflege auch auf andere Großstädte ausgedehnt werden.

Von den Außenhandelsstellen in sämtlichen EU-Hauptstädten sowie in
Japan werden ähnliche Aktivitäten durchgeführt, die im wesentlichen
auf dem Einschalten von lokalen Meinungsbildnern und Kontakten mit
führenden Wirtschaftsjournalisten beruhen. In zahlreichen Medien
konnte so bereits ein beachtliches Medienecho im Sinne Österreichs
erzielt werden. Darüber hinaus publizieren die Außenhandelsstellen
eigene Sonderbulletins, die auf die aktuelle Thematik zugeschnitten
sind. Im Mai und Juni wird außerdem rund ein Dutzend Journalisten aus
den verschiedenen EU-Staaten nach Österreich eingeladen und für sie
ein spezielles Programm mit Besuchen von heimischen Unternehmen und
interessanten Institutionen organisiert. Kalmierend wirkte sich auch
die Kontaktnahme der Außenhandelsstellen mit den Handelspartnerfirmen
der österreichischen Exporteure vor Ort aus, bei der überzogene
Medienberichterstattung ins rechte Licht gerückt werden konnte. (Ne)

Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Österreich

AW-Abteilung
DDr. Georg Schramel
Tel.: (01) 50105-4367

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