Außenhandelsstellen betreiben bereits Österreich-Image-Pflege

Österreichs Handelsdelegierter in New York organisiert Auftritte österreichischer Politiker und Diplomaten

Wien (PWK) - Die österreichischen Außenhandelsstellen in den EU-Ländern, in der USA und Japan haben bereits Aktivitäten zur Image-Korrektur Österreichs gesetzt. Finanziert werden diese durch ein kurzfristiges Sonderbudget, das vom Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich zur Aufklärung von Wirtschaftstreibenden und Meinungsbildnern im Ausland bereitgestellt wurde. "Unsere Maßnahmen zielen vorerst auf Information der US-Wirtschaftsöffentlichkeit durch Vertreter Österreichs ab. In Folge werden US-Vertreter für Testimonials herangezogen sowie allgemeine Imagepflege betrieben", erklärt Benno Koch, Handelsdelegierter der Wirtschaftskammer Österreich in New York, die aktuelle Vorgangsweise.

Bei Gesprächen mit Wirtschaftstreibenden, Vertretern österreichischer Firmen, etc. zeigte sich, dass die Berichterstattung in den US-Medien zwar objektiv, aber die Information über die letzten Entwicklungen in Österreich unzulänglich sei, berichtet Koch. So organisierte die Außenhandelsstelle New York beispielsweise ein Executive Breakfast Briefing für Außenministerin Ferrero-Waldner vor Journalisten, Fernsehteams und Fondsmanagern, einen Business-Lunch mit Österreichs Botschafter Moser sowie ein Investoren-Dinner mit Johannes Farnleitner als Sonderbeauftragten der österreichischen Bundesregierung. Gleichzeitig wurde mit der ersten Radiowerbung im Raum New York begonnen, über "Radio-Infomertials" soll die Imagepflege auch auf andere Großstädte ausgedehnt werden.

Von den Außenhandelsstellen in sämtlichen EU-Hauptstädten sowie in Japan werden ähnliche Aktivitäten durchgeführt, die im wesentlichen auf dem Einschalten von lokalen Meinungsbildnern und Kontakten mit führenden Wirtschaftsjournalisten beruhen. In zahlreichen Medien konnte so bereits ein beachtliches Medienecho im Sinne Österreichs erzielt werden. Darüber hinaus publizieren die Außenhandelsstellen eigene Sonderbulletins, die auf die aktuelle Thematik zugeschnitten sind. Im Mai und Juni wird außerdem rund ein Dutzend Journalisten aus den verschiedenen EU-Staaten nach Österreich eingeladen und für sie ein spezielles Programm mit Besuchen von heimischen Unternehmen und interessanten Institutionen organisiert. Kalmierend wirkte sich auch die Kontaktnahme der Außenhandelsstellen mit den Handelspartnerfirmen der österreichischen Exporteure vor Ort aus, bei der überzogene Medienberichterstattung ins rechte Licht gerückt werden konnte. (Ne)

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