Bruno Baumann hat es geschafft / Spektakuläre Wüstendurchquerung revidiert den großen Forscherpionier Sven Hedin

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Bruno Baumann, Abenteurer, Himalaya-Experte und erfolgreicher Wüstenwanderer, ist am 8. Mai in München gelandet. Genau einen Monat zuvor war Baumann aufgebrochen, um noch einmal zu wagen, was vor ihm erst einem gelang: die Durchquerung der Takla Makan, der mit 338.000 km2 größten zusammenhängenden Sandwüste der Welt: Dieser als Todeswüste verrufenen Region im Westen Chinas sollen ganze Karawanen zum Opfer gefallen sein. 1895 hatte Sven Hedin, der große Forscherpionier, bei dem Versuch, durch das Innerste der Wüste zu ziehen, einen Großteil seiner Karawane verloren; er selbst hatte das Drama in der Takla Makan nur knapp überlebt. Jetzt gelang es Baumann, das Rätsel des Hedinschen Wüstendramas aufzuklären und den schwedischen Forscher, der zum Mythos für Generationen wurde, in einem völlig neuen Licht zu zeigen.

Als Bruno Baumann am 8. April mit zwei einheimischen Begleitern und sechs Kamelen in der kleinen Oase Merket aufbrach, ahnte er nicht, daß ihm ähnlich dramatische Erlebnisse bevorstehen würden. Die Expedition hatte mit extremen Sandstürmen, insbesondere dem berüchtigten schwarzen Sandsturm Kara Buran zu kämpfen. Außerdem erwies sich Yaman Kum, der berüchtigte "schlimme Sand", als schier unüberwindliches Hindernis. Nach 18 Tagen waren die Wasserreserven nahezu aufgebraucht, und auch Baumanns Karawane drohte der Untergang. Vier der sechs Lastenkamele gingen zugrunde, und ein Großteil der Ausrüstung mußte zurückgelassen werden. Als auch noch die letzten beiden Kamele vor Erschöpfung liegen blieben, mußten Bruno Baumann und seine Begleiter mit den letzten knappen Wasserreserven um ihr nacktes Leben laufen. Am eigenen Leib erlitt Baumann, der 1994 durch seine lebensgefährliche Durchquerung der Gobi für Aufsehen gesorgt hatte, was schon Hedin erfahren mußte: "Zuerst sterben die Kamele, dann kommen die Menschen an die Reihe." Am 21. Tag erreichten sie buchstäblich mit dem letzten Schluck Wasser das rettende Ufer des Khotan darya, eines heute ausgetrockneten Flußlaufs.

Bruno Baumanns spannender Bericht erscheint unter dem Titel "Karawane ohne Wiederkehr" im Oktober 2000 im Malik Verlag, München.

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