Rahmendienstverträge bieten Zusatzeinkommen bei flexibler Arbeitszeitgestaltung - Peek & Cloppenburg setzt auf das Konsensprinzip

Wien (OTS) - Zu Missverständnissen über Natur und Inhalt von Rahmendienstverträgen, sogenannten "Bedarfsarbeitsverträgen", kam es jüngst in einem ORF-Beitrag. Dazu halten Betriebsrat und Geschäftsführung von Peek & Cloppenburg in Wien fest: Neben Voll-oder Teilzeitmitarbeitern beschäftigt Peek & Cloppenburg auch Mitarbeiter auf der Basis von Rahmendienstverträgen. Diese bieten den (damit fest angestellten) Arbeitnehmern dieselben Vergünstigungen, die Voll- und Teilzeitmitarbeiter genießen (bezahlter Urlaub, Weihnachts- und Urlaubsgeld, Umsatzprovisionen, Prämien) und entsprechen selbstverständlich dem österreichischen (ebenso wie dem deutschen) Recht.

Bedarfsarbeitsverträge besitzen den großen Vorteil der Flexibilität in der Vereinbarung von Arbeitsumfang und Arbeitszeiten: Die Arbeitszeiten werden - jeweils etwa für eine Woche im Vorhinein - zwischen P&C und dem einzelnen Arbeitnehmer vereinbart, wobei der Arbeitnehmer ihm angebotene Zeiten ohne Begründung auch ablehnen kann. Die Arbeitszeiten werden somit im Konsens festgesetzt und den Bedürfnissen des Unternehmens ebenso wie den jeweiligen Lebensumständen des Mitarbeiters angepasst.

Stellt sich kurzfristig ein über diese Vereinbarungen hinausgehender Bedarf heraus, fragt P&C bei dem Arbeitnehmer an, ob er / sie zu dieser Zeit zu arbeiten wünscht. Hier steht es dem Arbeitnehmer wiederum völlig frei, zu- oder abzusagen. Ein über vereinbarte Arbeitszeiten hinausgehender "Bereitschaftsdienst" oder ähnliche Verpflichtungen des Mitarbeiters bestehen nicht.

Diese Art des Arbeitsvertrages spricht Personen an, die nicht auf ein regelmäßiges, gleichbleibendes Einkommen angewiesen sind. Aufgrund schwankenden Arbeitseinsatzes - der häufig im Interesse und auf Wunsch des Arbeitnehmers entsteht - kann das monatliche Einkommen des Arbeitnehmers variieren. Darüber wird jeder Bewerber vor Vertragsabschluss mündlich und schriftlich ausführlich informiert, um falsche Erwartungen auszuschließen. Bedarfsarbeitsverträge sind nur für Personen geeignet, deren Existenz nicht von diesem Einkommen abhängt: Personen, die - über ihre Existenzsicherung hinaus - etwas dazuverdienen wollen. Etwa zu einem regelmäßigen Einkommen des Lebenspartners, zu einem Ruhegenuss, neben der Kinderbetreuung oder als Student. Die genannten Bevölkerungsgruppen schätzen die Möglichkeit, die die flexible Arbeitseinteilung bringt.

Ein weiterer Vorteil der Rahmenarbeitsverhältnisse gegenüber den in der Branche oft praktizierten "geringfügigen Beschäftigungen": Sie sind echte Arbeitsverhältnisse mit allen Rechten des Arbeitnehmers. Das Modell wird von Peek & Cloppenburg an zahlreichen europäischen Standorten - in Österreich seit Tätigwerden des Unternehmens im Jahr 1998 - erfolgreich praktiziert. Im Zusammenspiel mit "klassischen" Voll- und Teilzeitbeschäftigungen sichert es auch diese Arbeitsplätze, die durch saisonale oder konjunkturelle Schwankungen nicht gefährdet werden.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Peek & Cloppenburg,
Geschäftsführer Werner Ramskugler,
Tel.: 01 / 525 61 - 103.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS