• 04.05.2000, 08:30:23
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Motz: Horrende Gaspreissteigerung von rund 10 % durch die EVN ist nicht akzeptabel

Einmal mehr sollen hauptsächlich die Endverbraucher die finanzielle Last tragen

St. Pölten, (SPI) - Der Niederösterreichische Energieversorger EVN
erhöht die Gaspreise ab Mai um 9,4 %. Da auch die Stromsteuer auf
Betreiben der blauschwarzen Belastungsregierung mit Juni um 10
Groschen pro Kilowattstunden angehoben wird, sehen sich die
EVN-Kunden nun allein am Energiesektor mit einer doppelten Belastung
konfrontiert. "Von seitens der EVN versucht man die Preiserhöhung
durch die gestiegenen Einkaufspreise zu rechtfertigen. Worauf der
Niederösterreichische Energieversorger allerdings nicht eingeht, ist
jene Tatsache, dass die Preisvorteile in den Jahren davor aufgrund
von niedrigeren Einkaufspreisen auf die Endverbraucherpreise keine
Auswirkungen hatten. Steigt der Einkaufspreis von Gas werden also die
Mehrkosten ganz ungeniert auf die Konsumenten überwälzt, sinken die
Einkaufspreise oder sind sie von vornherein niedrig darf der
Letztverbraucher am Preisvorteil nicht teilhaben. Deshalb ist die
Begründung der EVN wohl keine gelungene Rechtfertigung", kritisiert
der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Wolfgang
Motz, das Vorgehen der EVN.****

"Landeshauptmann Erwin Pröll ist in seiner Funktion als
Eigentümervertreter des Landes Niederösterreich aufgefordert, sich
endlich für die Interessen der Familien und für all jene, die wenig
Einkommen beziehen, einzusetzen. Gleichzeitig ist es notwendig, dass
Pröll gegen seine Freunde der blauschwarzen Regierung, für die er als
Geburtshelfer fungierte, auftritt. Das wird den
Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ganz deutlich zeigen,
ob dem Landeshauptmann die Wünsche und Interessen der Bürgerinnen und
Bürger wichtiger sind als jene seiner Parteifreunde und der Lobby der
Energiewirtschaft. Wir Sozialdemokraten jedenfalls treten strikt
gegen die Gaspreiserhöhung ein und verlangen von Pröll, dass er die
Menschen in unserem Bundesland nicht im Stich läßt", betont SP-LAbg.
Mag. Motz abschließend.
(Schluss) as/fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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