Motz: Horrende Gaspreissteigerung von rund 10 % durch die EVN ist nicht akzeptabel

Einmal mehr sollen hauptsächlich die Endverbraucher die finanzielle Last tragen

St. Pölten, (SPI) - Der Niederösterreichische Energieversorger EVN erhöht die Gaspreise ab Mai um 9,4 %. Da auch die Stromsteuer auf Betreiben der blauschwarzen Belastungsregierung mit Juni um 10 Groschen pro Kilowattstunden angehoben wird, sehen sich die EVN-Kunden nun allein am Energiesektor mit einer doppelten Belastung konfrontiert. "Von seitens der EVN versucht man die Preiserhöhung durch die gestiegenen Einkaufspreise zu rechtfertigen. Worauf der Niederösterreichische Energieversorger allerdings nicht eingeht, ist jene Tatsache, dass die Preisvorteile in den Jahren davor aufgrund von niedrigeren Einkaufspreisen auf die Endverbraucherpreise keine Auswirkungen hatten. Steigt der Einkaufspreis von Gas werden also die Mehrkosten ganz ungeniert auf die Konsumenten überwälzt, sinken die Einkaufspreise oder sind sie von vornherein niedrig darf der Letztverbraucher am Preisvorteil nicht teilhaben. Deshalb ist die Begründung der EVN wohl keine gelungene Rechtfertigung", kritisiert der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Wolfgang Motz, das Vorgehen der EVN.****

"Landeshauptmann Erwin Pröll ist in seiner Funktion als Eigentümervertreter des Landes Niederösterreich aufgefordert, sich endlich für die Interessen der Familien und für all jene, die wenig Einkommen beziehen, einzusetzen. Gleichzeitig ist es notwendig, dass Pröll gegen seine Freunde der blauschwarzen Regierung, für die er als Geburtshelfer fungierte, auftritt. Das wird den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ganz deutlich zeigen, ob dem Landeshauptmann die Wünsche und Interessen der Bürgerinnen und Bürger wichtiger sind als jene seiner Parteifreunde und der Lobby der Energiewirtschaft. Wir Sozialdemokraten jedenfalls treten strikt gegen die Gaspreiserhöhung ein und verlangen von Pröll, dass er die Menschen in unserem Bundesland nicht im Stich läßt", betont SP-LAbg. Mag. Motz abschließend.
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