- 02.05.2000, 11:29:44
- /
- OTS0119
AKNÖ-Präsident Staudinger: Für Stopp der EU-Sanktionen!=
Überzogene Maßnahmen helfen Regierung sich über "Politik des
Streichens und Kürzens" hinwegzuschwindeln
Wien (OTS).- "Dieser Regierung darf nicht länger die Möglichkeit
geboten werden, sich durch einen unehrlichen ‚Wir sind
wir‘-Patriotismus über ihre derzeitigen Sozialabbaupläne und
arbeitnehmerfeindlichen Taten hinwegschwindeln. Deshalb fordere ich
die sofortige Aufhebung aller EU-Sanktionen." Das stellt der
Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Josef Staudinger,
heute fest. Der AKNÖ Präsident hält allerdings an seiner
fundamentalen Ablehnung des blau-schwarzen Belastungs- und
Pensionskürzungspaktes fest und wirft Schüssel, Riess-Passer und Co
vor, mit unehrlichen nationalistischen Kraftakten die Beschäftigten
für sich und ihre Ziele vereinnahmen zu wollen.
Präsident Staudinger weiter: "Ursache und Anlass für den ursprünglich
berechtigten Protest der EU-Staaten waren die verbale Entgleisungen
Haiders, die er am laufenden Band produziert hat. Da dieser Spuk in
der Bundespolitik nun fürs erste vorbei ist, finde ich den Zeitpunkt
ideal für einen Stopp der aus meiner Sich doch überzogenen
EU-Sanktionen gegen Österreich." ÖVP und FPÖ fühlten sich derzeit in
der internationalen Märtyrerrolle pudelwohl, so Staudinger.
Blauschwarz kritisiere das "böse" Ausland und fahre die Strategie:
Der Feind von außen, schweißt innen zusammen. In Wahrheit ginge es
den blauschwarzen Machthabern aber nicht um Österreich, sondern
ausschließlich darum, von ihrer neuen "Politik des Streichens und
Kürzens" abzulenken. Eine Politik, die das Land sozial demontiere und
alle ehrlich arbeitenden Menschen finanziell schwer belaste.
Staudinger abschließend: "Im Interesse Österreichs und seiner
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer halte ich deshalb einen Stopp der
EU-Sanktionen für angebracht. Damit wird innerösterreichisch der Weg
frei, eine Verschlechterung nach der anderen an den öffentlichen
Pranger zu stellen, die diese Koalition des sozialen Rückschrittes
seit Wochen dabei ist umzusetzen."
Rückfragehinweis: AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (01) 58883-1252
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKN/AKN






