Aktuelle Daten belegen hohe Wirksamkeit der Homöopathie.

Teilweise bessere Ergebnisse als in der "Schulmedizin"

Krems/Wien (OTS) - Neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Homöopathie präsentierten österreichische und deutsche Wissenschafter an einer Expertentagung an der Donau-Universität-Krems am vergangenen Donnerstag (27. April). Fazit: Es existieren viele Hinweise zur Wirksamkeit der Homöopathie. In Einzelfällen sind sogar bessere Ergebnisse als in der konventionellen Medizin zu beobachten.

Über eine großangelegte, internationale Langzeit-Studie zur Homöopathie berichtete Dr. Marianne Heger von der Deutschen Homöopathie-Union in Karlsruhe. Das Forschungsprojekt läuft seit März 1999 und wird mehrere Jahre lang andauern. Im Mittelpunkt steht die Effektivität der Homöopathie bei akuten und chronischen Erkrankungen im Vergleich zur Wirksamkeit einer "schulmedizinischen" Behandlung. 1000 Patienten mit Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma, Migräne oder Rheuma sollen an dieser Studie teilnehmen. 514 Deutsche und Österreicher durchliefen bereits das Studien-Design.

Die Zwischenergebnisse sind vielversprechend: Nach sechsmonatiger Behandlung zeigten 36 % der Patienten aus der Homöopathie-Gruppe Beschwerdefreiheit, hingegen waren nur 18 % aus der Gruppe mit "schulmedizinischer" Behandlung beschwerdefrei. Hinzu kam, dass die homöopathisch behandelten Patienten mit ihrer Behandlung zufriedener waren (59% versus 22% "sehr zufrieden"), weniger schwere Nebenwirkungen aufwiesen und eine höhere Lebensqualität genossen.

Homöopathische Betreuung auch billiger

Auch die Kosten der Behandlung - vom Arztbesuch bis zum Ankauf der Medikamente und eventuellem Spitalsaufenthalt - waren bei der Homöopathie geringer: Innerhalb von drei Monaten muss ein durchschnittlicher Homöopathie-Patient 32 Euro für die Behandlung aufwenden; ein Patient, der konventionell behandelt wird, 40 Euro.

Dass mittlerweile viele einschlägige Studien zur Wirksamkeit der Homöopathie existieren, referierte der Intensivmediziner Univ. Prof. Dr. Michael Frass. So erschienen Homöopathie-Studien bereits in hoch angesehenen Fachzeitschriften wie "Nature" und "Lancet". Klinische Studien belegen eine hohe Wirksamkeit der Homöopathie etwa bei Heuschnupfen, Asthma, Polyarthritis, Migräne oder der tödlichen Kindes-Diarrhöe, die vor allem in der Dritten Welt ein großes Problem ist.

Homöopathie bei Tieren

Univ. Doz. Dr. Max Haidvogl vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Homöopathie in Graz thematisierte an der Tagung den Zusammenhang Homöopathie und Tiermedizin. Die Homöopathie werde sehr erfolgreich in der Tiermedizin eingesetzt, so Haidvogl. Der Kinderarzt berichtete von zwei Studien, die zeigten, dass eine homöopathische Behandlung bei Eutererkrankungen unter Kühen genau so effektiv wirkte wie eine Antibiotika-Behandlung. Zudem belegen Tierversuche allgemein die hohe Effektivität der Homöopathie: Eine Zusammenfassung von 76 Vergiftungs- und Entgiftungsexperimenten (den Tieren wird zunächst eine giftige Substanz und anschließend die gleiche Substanz nach dem Ähnlichkeitsprinzip homöopathisiert verabreicht) zeigte, dass in 64 Fällen eine deutliche Heil-Wirkung eintrat. Heute werden jedoch mehrheitlich Versuche an Zellkulturen und weniger an Tieren durchgeführt. Dass trotz der umfangreichen Studien-Designs in Homöopathie-Studien auch "kleinere" Untersuchungen wie Umfragen und Anwendungsbeobachtungen aussagekräftig sind, betonte der Kölner Mathematiker Rainhard Eisebitt. Wegen der Individualisierung in der Homöopathie seien hier eben andere Maßstäbe anzuwenden.

Die Expertentagung wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin und dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Homöopathie, unterstützt von der Deutschen Homöopathie-Union und der Firma Dr. Peithner KG, organisiert.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Peithner KG
Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (01) 616 26 44 60
EMail: pr@peithner.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS