Papházy: Mehr Praxisnähe für AHS-Schüler hilft bei Berufswahl

Wien, 2000-04-20 (fpd) - Laut Bericht der Neuen Zürcher Zeitung vom 19. April 2000 gründen 17-19jährige Gymnasiasten im Rahmen der Aktion "Young Enterprise Switzerland"(YES) reale Miniunternehmen und führen diese während eines Schuljahres weitgehend selbständig. Die Jugendlichen sollen Einblick in betriebliche Abläufe erhalten und Kontakt zur Wirtschaft bekommen. ****

Dazu meinte heute die freiheitliche Abg. Dr. Sylvia Papházy: "Auch österreichische AHS-Schüler sollten diese Chance im Rahmen des Unterrichts erhalten. Praktische Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge durch "learning by doing" können vor allem auch bei der Berufswahl hilfreich sein. Gerade bei der Umsetzung realer Projekte lernen die Jugendlichen neben wirtschaftlichen Zusammenhängen ihre eigenen Fähigkeiten kennen. Daneben werden soziale Kompetenz, Teamfähigkeit und Mut zur Selbständigkeit gefördert."

Dieses Schweizer Pilotprojekt läuft seit August 1999 mit großem Erfolg. Die wirkliche Neuheit daran ist, daß die Schüler reale Unternehmen gründen und das unternehmerische Risiko für ihre Projekte alleine tragen. Dadurch lernen sie auch die wesentlichen Geschäftsbereiche und Abläufe eines Unternehmens kennen. Daß ein Abschluß des Projektes kein automatisches Aus für gute Ideen und Engagement bedeutet, bestätigt die Erfahrung der Dachorganisation "Young Enterprise Europe" (YEE): Bis zu 20 Prozent der Miniunternehmen führen nach Ablauf des Schuljahres ihre Geschäftstätigkeit fort. Für Papházy lauter gute Gründe, diese Idee auch in der AHS in Österreich so schnell wie möglich umzusetzen. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC