Motz: Hohe Treibstoffpreise sind für die steigende Inflationsrate wie ein Motor

Staatliche Preisobergrenze statt Willkür bei Preisfestlegung wäre längst überfällig

St. Pölten, (SPI) - "Die Inflationsrate steigt in Österreich weiterhin stark an. Im vergangenen Monat hat sie verglichen mit den Monaten davor eine neue Höchstmarke mit 1,9 % erreicht. Der Grund dafür ist zum größten Teil in den bereits astronomisch hohen Preisen für Treibstoff zu finden. Normalbenzin und Superbenzin waren im März um etwa 23 % und Diesel sogar um rund 28 % teurer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Allein diese Preissteigerungen verursachen ein Drittel der gestiegenen Inflationsrate. Die Erhöhungen der Treibstoffpreise sind für die Teuerungsrate wie ein Motor", betont der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Mag. Wolfgang Motz. Obwohl die OPEC erst vor kurzem beschlossen hat, die Fördermengen zu erhöhen, hat sich für die Endverbraucher in Österreich so gut wie nichts geändert. Die Steigerung der Fördermenge von Rohöl, führt gleichzeitig, wie man weiß, zu einer entsprechenden Senkung des Rohölpreises. Nachdem dies eingetreten war, wäre die logische Schlußfolgerung, dass auch das Endprodukt zumindest in ähnlichem Ausmaße billiger wird.****

"Aber nicht so in Österreich, denn die Mineralölwirtschaft ist scheinbar nicht bereit, den Preisvorteil, in dessen Genuß sie seit der OPEC-Entscheidung mit Sicherheit kommt, nicht einmal ansatzweise an die Konsumenten weiterzugeben. Ähnlich verwunderlich ist die Tatsache, dass sich Niederösterreichs Innenminister Ernst Strasser weder mit Wort noch mit Tat für eine Reduzierung der Treibstoffpreise einsetzt, obwohl er als Klubobmann der VPNÖ ein begeisterter Befürworter einer Benzinpreissenkung war. Jetzt - nicht einmal 3 Monate nach seiner Angelobung zum Innenminister - hört man von Ernst Strasser kein "Sterbenswörtchen" über eine Senkung der Treibstoffpreise. Wenn die Äußerungen von Ernst Strasser hinsichtlich einer Benzinpreissenkung vor einigen Monaten ernst gemeint waren, dann soll er jetzt auch dazu stehen und seine Ministerkollegen und Parteifreunde dazu bewegen, dass Preisobergrenzen für Treibstoff von der Regierung eingeführt werden und der Willkür der Preisfestlegung durch die Mineralölwirtschaft ein Riegel vorgeschoben wird, fordert der SPNÖ-Wirtschaftssprecher der SPNÖ.
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