- 18.04.2000, 14:09:56
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Prinzhorn: Einführung eines Workflow-Managements-Systems im parlamentarischen Betrieb
Zweiter Nationalratspräsident über Internetzugriffe auf www.parlament.gv.at erfreut
Wien, 2000-04-18 (fpd) - Der zweite Nationalratspräsident Thomas
Prinzhorn sprach sich heute für die verstärkte EDV-Nutzung im
parlamentarischen Betrieb aus. Das Ziel müsse über kurz oder lang die
Einführung eines Workflow-Management-Systems sein. Elektronische
Netzwerke seien ein notwendiges Instrumentarium, welches in Zukunft
den bürokratischen Parlamentsalltag rascher und effizienter gestalten
solle. Die Potenziale müßten nur richtig genutzt werden. ****
"Unser Ziel muß es sein, sämtliche Informationsgänge zwischen den
einzelnen Stellen des Parlamentes so weit als möglich auf dem
elektronischen Weg zu bestreiten. Damit erspart man sich eine Menge
Papier und hat eine weitaus bessere Übersicht. Das Schleppen von
Papierladungen zwischen den einzelnen Büros ist einfach nicht mehr
zeitgemäß. Wir befinden uns im 21. Jahrhundert, und die Verwaltung
bewegt sich immer noch im Tempo eines Pferdefuhrwerkes", so
Prinzhorn.
Dies bringe eine enorme Effizienzsteigerung, nämlich eine Ersparnis
von Geld und Zeit mit sich. Informationen könnten mehr Personen auf
einmal rascher und zur gleichen Zeit zugänglich gemacht werden, so
der zweite Nationalratspräsident weiter.
Die EDV-Infrastruktur des Parlamentes sei hervorragend. Man müsse
also keine relevanten Mehrkosten in die Hardware investieren, sondern
könne die vorhandene Infrastruktur bestens nützen. Bei einer
entsprechenden Reorganisation rechne sich die benötigte Software nach
kurzer Zeit, so Prinzhorn.
Er werde sich jedenfalls dafür einsetzen, daß die Offensive der
Informationstechnologie nicht vor den Parlamentstoren halt mache und
sei zuversichtlich, daß er bei den Beschäftigten des Parlamentes
Zustimmung finden werde. Diese könnten sich dann nämlich vermehrt
intellektuellen und wichtigeren Aufgaben zuwenden.
"Der Zugriff von mehr als einer Million Menschen auf die
Internet-Homepage im März 2000 ist auch ein gutes Signal von außen",
freute sich Prinzhorn abschließend. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 / 5620
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