Schasching: Strasser"s Einsparungen beim Zivildienst sind unsozial

Niederösterreich (SPI) "Die Einsparungen von Innenminister Strasser beim Zivildienst sind unsozial und falsch", stellte die niederösterreichische Nationalrätin Beate Schasching fest.

"Diese Bundesregierung verwendet das Argument des Sparens, wenn es ihr um Gesellschaftsveränderung geht, ansonst wird nicht gespart. Jetzt ist der Zivildienst dran. Über 16.000 Männer warten diesen Dienst an der Gesellschaft ableisten zu können. Der Bundesregierung ist aber der Zivildienst nur in äußerst eingeschränkter Form willkommen. Anstatt das Bundesheer attraktiver zu machen, wird die Ableistung des Zivildienstes erschwert und das Essensgeld dramatisch gekürzt. So wird dieser Dienst an der Gesellschaft immer mehr erschwert. Diese Regierung spart beim Zivildienst und übersieht, dass die 16.000 Wartenden nur schwer einen Beruf ausüben können, da vielfach der abgeleistete Zivildienst Vorraussetzung hiefür ist. Die volkswirtschaftlichen Kosten verschweigt diese Bundesregierung", so Schasching.

"Unter den SP - Innenministern war es um vieles besser. Im Einklang mit den Bundesländern und mit dem Koalitionspartner ÖVP haben sie versucht die Wartezeit auf die Ableistung des Zivildienstes zu verringern. Seitens der VP-NÖ wurde dem BMI von Mikl-Leitner im Jänner 1999 sogar zuviel Sparen vorgeworfen. So ändern sich die Zeiten und die VP-NÖ dreht sich wie der Wetterhahn. Zuerst spart das BMI zu viel, dann hat es wieder zuwenig gespart. Wer soll diese Partei noch ernst nehmen", so Schasching.
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