• 18.04.2000, 11:21:19
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  • OTS0131

Schasching: Strasser"s Einsparungen beim Zivildienst sind unsozial

Niederösterreich (SPI) "Die Einsparungen von Innenminister Strasser
beim Zivildienst sind unsozial und falsch", stellte die
niederösterreichische Nationalrätin Beate Schasching fest.

"Diese Bundesregierung verwendet das Argument des Sparens, wenn es
ihr um Gesellschaftsveränderung geht, ansonst wird nicht gespart.
Jetzt ist der Zivildienst dran. Über 16.000 Männer warten diesen
Dienst an der Gesellschaft ableisten zu können. Der Bundesregierung
ist aber der Zivildienst nur in äußerst eingeschränkter Form
willkommen. Anstatt das Bundesheer attraktiver zu machen, wird die
Ableistung des Zivildienstes erschwert und das Essensgeld dramatisch
gekürzt. So wird dieser Dienst an der Gesellschaft immer mehr
erschwert. Diese Regierung spart beim Zivildienst und übersieht,
dass die 16.000 Wartenden nur schwer einen Beruf ausüben können, da
vielfach der abgeleistete Zivildienst Vorraussetzung hiefür ist. Die
volkswirtschaftlichen Kosten verschweigt diese Bundesregierung", so
Schasching.

"Unter den SP - Innenministern war es um vieles besser. Im Einklang
mit den Bundesländern und mit dem Koalitionspartner ÖVP haben sie
versucht die Wartezeit auf die Ableistung des Zivildienstes zu
verringern. Seitens der VP-NÖ wurde dem BMI von Mikl-Leitner im
Jänner 1999 sogar zuviel Sparen vorgeworfen. So ändern sich die
Zeiten und die VP-NÖ dreht sich wie der Wetterhahn. Zuerst spart das
BMI zu viel, dann hat es wieder zuwenig gespart. Wer soll diese
Partei noch ernst nehmen", so Schasching.
(schluss)

Rückfragehinweis: SPÖ NÖ

Tel: 02742/22 55 145

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