Parteispenden und Recherchejournalismus: Ein Fall für »sture Kauze« / Die Drähte zu den Informanten und der Versuch, das Gesetz des Schweigens zu brechen

Hamburg/Konstanz (ots) - Kritiker behaupten, die CDU habe ihre Affäre selbst enthüllt. War das Fernsehen die Plattform für eine Politshow? Waren Fernsehjournalisten nur ihre Mikrofon-Halter? In der neuen Ausgabe von MESSAGE schreibt Klaus Weidmann (CvD Report Mainz, SWR) eine Chronik der Ereignisse. Auch Fernsehjournalisten konnten, so Weidmann, die Kernfrage nach der Käuflichkeit politischer Entscheidungen bis heute nicht beantworten. Sie verhedderten sich vielmehr in einem Enthüllungsdrama, das die Elite der CDU geschickt in Szene setzte.

Kritisch analysiert wird in MESSAGE auch die Recherchier-Leistung der Print-Journalisten. Auf dem anrüchigen Feld der Parteienfinanzierung beispielsweise wurde zehn Jahre lang so gut wie nicht recherchiert. Nur wenige Journalisten konnten von ihren Erfahrungen aus der Zeit des Flick-Skandals profitieren. Sie nützten ihren Vorsprung und berichteten exklusiv. Michael Haller interviewte dazu Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung) und Georg Mascolo (Der Spiegel). Mit weiteren Überraschungen in der Spendenaffäre darf wohl gerechnet werden.

Neuer Kodex für Internet-Medien?

»Die Journalisierung des Internet« - so fasst MESSAGE eine Entwicklung zusammen, die jetzt konkrete Formen annimmt: Um die Glaubwürdigkeit von Web-Angeboten zu unterstreichen, werden neben hartem E-Commerce Hintergrundinformationen und professionell aufbereitete Nachrichten publiziert. Aber auch die Präsentation erfährt eine Journalisierung: Das Layout wird funktionaler definiert, schrillbunte »Knaller«-Seiten sind out. Beachtung finden zunehmend Regeln zur journalistischen Qualitätssicherung wie die Angabe von Quellen oder die Trennung von Nachricht und Meinung. Dazu und zur Weiterentwicklung des Pressekodex Beiträge von Lutz Tillmanns (Deutscher Presserat) und Roger Blum (Schweizer Presserat) in der neuen MESSAGE.

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