• 18.04.2000, 08:34:13
  • /
  • OTS0030

Postgewerkschaften entwickeln gemeinsame Strategien

Einkommenspolitik wird miteinander abgestimmt

Bregenz/Wien (GPF/ÖGB). Die Post- und
Telekommunikationsgewerkschaften Österreichs, der Schweiz und
Deutschlands gehen daran, gemeinsame Strategien gegenüber den
öffentlichen und privaten Arbeitgebern zu entwickeln. Notwendig ist
dies aufgrund der zunehmenden Internationalisierung und
Aufsplitterung der vormaligen nationalen Staatsbetriebe geworden,
betont Gottfried Sommer, Sekretär der Gewerkschaft der Post- und
Fernmeldebediensteten (GPF) in Österreich bei einem Treffen in
Bregenz.++++
Beim mittlerweile zweiten Treffen der drei Gewerkschaften wurde der
Schwerpunkt der Beratungen auf Fragen des Kollektivvertragsrechts
gelegt. Die Gewerkschaften wollen sich insbesondere in der
Einkommenspolitik miteinander abstimmen, um auf die
Internationalisierung und Aufsplitterung des Telekom- und des
"gelben" Postbereiches wirksam reagieren zu können.
Angesichts der vollständigen Übernahme des privaten
Handy-Netzbetreibers "Max.mobil" durch die Deutsche Telekom hat die
Einleitung von Maßnahmen zur Schaffung einer grenzübergreifenden
Tarifpolitik besondere Aktualität erlangt. Die deutsche und die
österreichische Postgewerkschaft sind nun übereingekommen, sich
zunächst gegenseitig einen Beobachterstatus bei Kollektiv- bzw.
Tarifentscheidungen einzuräumen; eine weitergehende Kooperation ist
denkbar.(ff)

ÖGB, 18. April 2000 Nr. 285

Rückfragehinweis: GPF, Gottfried Sommer

Tel. 0664/1006917
Gerd Tausendfreund, Tel. 0049/69 66 95 5110
Birgitta Bischoff, Tel. 0041/21 922 1480

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB/NGB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel