Postgewerkschaften entwickeln gemeinsame Strategien

Einkommenspolitik wird miteinander abgestimmt

Bregenz/Wien (GPF/ÖGB). Die Post- und Telekommunikationsgewerkschaften Österreichs, der Schweiz und Deutschlands gehen daran, gemeinsame Strategien gegenüber den öffentlichen und privaten Arbeitgebern zu entwickeln. Notwendig ist dies aufgrund der zunehmenden Internationalisierung und Aufsplitterung der vormaligen nationalen Staatsbetriebe geworden, betont Gottfried Sommer, Sekretär der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) in Österreich bei einem Treffen in Bregenz.++++
Beim mittlerweile zweiten Treffen der drei Gewerkschaften wurde der Schwerpunkt der Beratungen auf Fragen des Kollektivvertragsrechts gelegt. Die Gewerkschaften wollen sich insbesondere in der Einkommenspolitik miteinander abstimmen, um auf die Internationalisierung und Aufsplitterung des Telekom- und des "gelben" Postbereiches wirksam reagieren zu können.
Angesichts der vollständigen Übernahme des privaten Handy-Netzbetreibers "Max.mobil" durch die Deutsche Telekom hat die Einleitung von Maßnahmen zur Schaffung einer grenzübergreifenden Tarifpolitik besondere Aktualität erlangt. Die deutsche und die österreichische Postgewerkschaft sind nun übereingekommen, sich zunächst gegenseitig einen Beobachterstatus bei Kollektiv- bzw. Tarifentscheidungen einzuräumen; eine weitergehende Kooperation ist denkbar.(ff)

ÖGB, 18. April 2000 Nr. 285

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