• 09.04.2000, 12:43:30
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  • OTS0043

Westenthaler: Tumpel vor laufender Kamera der Lüge überführt!

Skandalauftritt des AK-Präsidenten

Wien, 2000-04-09 (fpd) - Den sofortigen Rücktritt von AK-Präsident
Tumpel forderte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler. "Nach diesem
Skandalauftritt kann es nur diese Konsequenz geben." ****

Tumpel sei in der heutigen ORF-Pressestunde vor laufender Kamera der
Lüge überführt worden. Dies könne nicht mehr toleriert werden,
erklärte Westenthaler. Der AK-Präsident habe versucht, die nun
unumstritten existierenden Privilegien der AK-Präsidenten
gleichzusetzen mit den Pensionsregelungen "von allen", also auch von
den normalen ASVG-Pensionisten. Im folgenden wurde Tumpel von den
anwesenden Journalisten in der Luft zerlegt und mußte ein Privileg
nach dem anderen bis hin zu seiner eigenen unerhörten Gehalts- und
Pensionssituation zugeben.

Wie Westenthaler betonte, sei Tumpel mit seiner Aufgabe nicht nur
völlig überfordert, sondern versuche auch, die österreichischen
Arbeitnehmer hinters Licht zu führen. Er sei bereits jetzt als
oberster Arbeitnehmervertreter gescheitert. Vor dem Hintergrund
dieses unglaublichen Skandalauftritts in der heutigen Pressestunde
werde auch deutlich, daß die Kritik an den Pensionsreformmaßnahmen
der Regierung nicht nur unberechtigt, sondern auch völlig
unglaubwürdig sei. "Tumpel konnte keinerlei Alternativen auf den
Tisch legen."

Insgesamt sei deutlich geworden, daß die Kritik von Jörg Haider und
der Freiheitlichen an den AK-Privilegien sowie an der Höhe der
AK-Beiträge zu 100 % richtig und gerechtfertigt sei. Als
unverdächtiger Zeuge dafür könne heute NEWS-Chefredakteur Worm
zitiert werden, der in der Pressestunde wortwörtlich die
Privilegiendiskussion folgendermaßen zusammenfaßte: "Jörg Haider kann
weiterhin behaupten, daß die AK-Funktionäre sich ihre Taschen mit den
Geldern der kleinen Arbeitnehmer vollstopfen. So schwer mir das auch
fällt, aber Jörg Haider hat recht", so Worm. Die FPÖ werde jedenfalls
nun noch stärker auf die Senkung der AK-Beiträge und die Abschaffung
der Privilegien dringen und gemeinsam mit dem Koalitionspartner ÖVP
entsprechende parlamentarische Schritte setzen, kündigte Westenthaler
an. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 / 5620

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