BAK-Vorstand lehnt Regierungsplan zur Kürzung der AK-Umlage ab

Wien (OTS) - Der Vorstand der Bundesarbeitskammer (BAK) beschloss heute, Dienstag, einstimmig in einer gemeinsamen Erklärung den Prostest gegen die Kürzung der AK-Umlage. Als erste Maßnahme wurde beschlossen, österreichweit die AK-Mitglieder und Betriebsräte zu informieren. ****

Die Erklärung des Vorstandes der Bundesarbeitskammer im Wortlaut:
Der Vorstand der Bundesarbeitskammer protestiert auf das Schärfste gegen die Pläne der Regierungsparteien, die Arbeiterkammerumlage zu kürzen.
Damit soll eine Interessenvertretung, die um die Rechte der Arbeitnehmer kämpft, finanziell ausgehungert und politisch mundtot gemacht werden.

Jede Umlagenkürzung führt zu tiefen Einschnitten bei den Leistungen der Arbeiterkammern für ihre Mitglieder. Sie schränkt die Tätigkeit für jeden einzelnen Arbeitnehmer massiv ein.

Wegen ihrer Kritik an den unsozialen Folgen des Regierungsprogramms sollen die Arbeiterkammern diszipliniert und letztlich zerschlagen werden. Nicht nur die erfolgreiche Mitgliederbefragung sondern auch alle akutell vorliegenden Umfragen bestätigen die hohe Zustimmung und das Vertrauen der Mitglieder zu ihrer gesetzlichen Interessenvertretung.

Der geplante Eingriff in die finanzielle Autonomie der Arbeiterkammern ist eine politische Provokation, steht im totalen Gegensatz zu den Absichtserklärungen in der Präambel zum Regierungsabkommen und bedeutet das Ende der Sozialpartnerschaft und des sozialen Friedens in Österreich.

Die Arbeiterkammern werden zusammen mit ihren Mitgliedern mit allen demokratischen Mitteln gegen diesen Anschlag auf die Arbeitnehmerrechte kämpfen.

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